Social Media Marketing – Euer Marketing Guide 2019

Social Media Marketing – Euer Marketing Guide 2019

Nele Schwarz
3 Juni 2019

Die Menge an Daten, die innerhalb einer Sekunde im Netz geteilt wird, kann kaum begriffen werden. Social Media Marketing hilft uns dabei, diese enorme Anzahl an Daten und Informationen für unsere Marketing Strategie zu nutzen. Weltweit nutzen über 3 Milliarden Menschen Social Media. 500 Milliarden neue Tweets werden täglich verschickt. Täglich werden 95 Millionen Fotos auf Instagram geteilt, und WordPress-User veröffentlichen pro Monat über 86 Millionen Blog Posts.

In einer Minute loggen sich 1 Millionen Nutzer auf Instagram ein, 4,5 Millionen Videos werden auf YouTube angeschaut, 2,1 Millionen Snaps verschickt und 41,6 Millionenen Nachrichten im Facebook Messenger und WhatsApp gesendet. Das sind große Mengen an Social Data! Den Überblick über diese ganzen Daten zu behalten ist für Marketer so gut wie unmöglich. Dennoch können diese Daten durch eine gut durchdachte Social Media Strategie  für den E-Commerce genutzt werden. In einer Minute werden fast eine Millionen Dollar dafür ausgegeben. Die richtige Social Media Strategie ist an dieser Stelle also entscheidend, um sich strukturiert durch diese Informationsflut kämpfen zu können. Wir bieten euch Hilfestellung dabei und erklären euch, was ihr 2019 für gelungenes Social Media Marketing beachten solltet.

( That happens in 60 seconds in 2019 by Lori Lewis Quelle: https://www.onlinehaendler-news.de/images/2019/03/Internetminute_2019.jpg)

Was bedeutet Social Media fürs Marketing?

Durch die sozialen Medien verändert sich die Kommunikationsweise der Unternehmen enorm und unterliegt dem ständigen Wandel der Digitalisierung. Social Media Marketing ist Teil des Online Marketing und birgt als mittlerweile nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Marketing Mix viele Möglichkeiten für Unternehmen, ihren Erfolg voranzutreiben. Über Social Media erreichen Unternehmen vergleichsweise preiswert eine maximale Anzahl an User. Social Media ist inzwischen einer der wichtigsten Kommunikationskanäle zwischen Unternehmen und Kunden, Interessenten und Partnern und wird immer weiter ausgebaut. Die Social Media Strategie für diesen Teilbereich des Marketings ausführlich zu planen und umzusetzen ist dabei ein Must Do.

Social Media Nutzung in Deutschland – die gängigsten Plattformen

Wie in jedem aufstrebenden Sektor haben Unternehmen im Social Media Bereich mehrere Jahre um die Aufmerksamkeit der Nutzer geworben. Diese Fragmentierung stellte Vermarkter beim Versuch, Kunden über diese neuen, sich rasant entwickelnden Kommunikationskanäle zu erreichen, permanent vor neue Herausforderungen. Mit der Milliardenübernahme von Instagram durch Facebook 2012 drehte sich der Wind und eine Konsolidierung setzte ein. So sind die meisten Social-Media-Nutzer heute im Schnitt auf nur drei Plattformen präsent. Die folgenden Plattformen sind die gängigsten.

Facebook

Mit Facebook, 2004 gegründet, lässt sich vor allem Content über Brand-Seiten teilen. Erkenntnisse aus Milliarden von Konversationen und Verhaltensweisen der Konsumenten können geschöpft werden und für Unternehmen bietet sich ein Kundenservice über den Messenger an. Risiken verbergen sich unter anderem in der Werbung, denn technisch versierte Konsumenten schalten offenkundige Werbung aus. Das heißt der Content muss von hoher Relevanz sein, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Twitter

Twitter, 2006 gegründet, wird zur Content Kreation und zum Teilen genutzt. Nutzer haben das Ziel eine Reichweite aufzubauen und Kampagnen erfolgreich zu machen. Außerdem bietet die Plattform Gelegenheit für Echtzeit Marketing. Risiken sind beispielsweise Fake-Follower, die die Wirkung von hauseigenen und bezahlten Posts abschwächen können.

Instagram

Instagram, 2010 gegründet, eignet sich vor allem gut, um hauseigene Bild- und Videoinhalte über den persönlichen Account zu teilen. Ein weiterer Verwendungszweck von Instagram sind Stories, die erstellt und wiederholt abgespielt werden können, bis sie dann nach 24 Stunden verschwinden.

Ziele und Erfolgsmessung im Social Media Marketing

Nicht nur im Social Media Marketing, vielmehr auch in allen anderen Lebensbereichen ist es wichtig sich Ziele zu setzen und durch gewisse KPI eure Erfolge auch zu messen. Also, bevor die Strategieplanung so richtig in Fahrt kommt sollte vorher geklärt werden, wen ihr ansprechen wollt, was ihr mit der Kampagne erreichen wollt und letztendlich auch, wie ihr das Engagement aufrecht haltet und vorantreibt. Die top Ziele sind zum Beispiel Neukundengewinnung, Kundenbindung, Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit oder auch ein verbessertes Marken- und Produktimage. Diese Ziele sind vor allem im Social Media Marketing sehr gut messbar und können durch folgende Strategien erreicht werden.

Mit Social Media Marketing das Image steigern

Das Image lässt sich über die sozialen Netzwerke sowohl aufpolieren, als auch ruinieren. Natürlich ist ein Ziel einer Social Media Marketing Kampagne, das Image zu verbessern. Das Image lässt sich über verschiedene Strategien verbessern, wie zum Beispiel gutes Community Management, Storytelling oder besonders lustige und sympathische Werbebanner. Messen lässt sich so ein Ziel durch die Resonanz, die zurück kommt.

Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit mit Social Media

Ähnlich, wie die Aufbesserung des Images, lässt sich der Bekanntheitsgrad einer Marke über Social Media angehen. Viele Unternehmen sind kaum oder gar nicht auf sozialen Netzwerken vertreten. Dann reicht es oft schon aus, sich einen Kanal zu erstellen, regelmäßig Inhalte zu teilen und mit der Community zu interagieren. Ist man als Unternehmen bereits auf Social Media vertreten, muss das Community Management ausgebaut werden und eventuell PR Aktionen über die Netzwerke gestartet werden, um den Bekanntheitsgrad zu steigern. Social Media eignet sich hervorragend, um die Marke oder das Produkt bekannt zu machen. Dazu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und Strategien, die man umsetzen kann.  Messen kann man das durch Erwähnungen im Netz und durch die Sentimentanalyse, ob die Erwähnungen eher positiv oder negativ behaftet sind. Das heißt mit Hilfe eines Tools werden die Reaktionen auf Beiträge oder Produkte durchsucht und gescannt, um dann festzustellen, wie Nutzer darauf reagiert haben- ob es eher positive, negative oder neutrale Reaktionen waren. Dementsprechend kann ein Unternehmen auf die Analysen reagieren und ihre Strategie weiter ausbauen oder umstellen.

Kundengewinnung auf sozialen Netzwerken

Ja, Social Media eignet sich wunderbar, um Leads zu generieren und neue Kunden für sich zu gewinnen. Das ganze kann zunächst durch Social Listening angegangen werden. Der Marketer hört seiner Community und Influencern zu, findet heraus, was gerade Trend ist und die Internet Community bewegt und bietet im Anschluss mögliche Lösungen für Probleme an. Wie kann euer Produkt oder eure Dienstleistung der Internetgemeinschaft das Leben vereinfachen und spezifische Probleme lösen? Zeigt euren potenziellen Kunden, wie ihr helfen könnt. Gemessen wird dieses Ziel mit KPI, wie der Klickrate, dem Traffic auf dem Onlineshop oder der Website und der Anzahl der daraus hervorgehenden Leads.

Social Media Recruiting – Talente finden über soziale Netzwerke

Auch im Recruiting ist Social Media ein großes Thema. Neue Talente lassen sich über Plattformen, wie LinkedIn identifizieren, anschreiben und gewinnen. Durch Recherche kann ein Recruiter auf LinkedIn direkt den Lebenslauf eines potenziellen Mitarbeiters einsehen und eine personalisierte Nachricht geschickt werden. Diese Art von Erstkontakt wird immer populärer und vereinfacht den Bewerbungsprozess enorm. Natürlich gibt es noch viele weitere Ziele, die man mit Social Media Marketing erreichen kann. Im folgenden erfahrt ihr mehr über Strategien, die ihr nutzen könnt, um eure Ziele zu erreichen.

5 Social Media Marketing Strategien, um eure Ziele zu erreichen

Social Media bietet für Unternehmen viele Möglichkeiten auf die sie ihre Strategie auslegen können. Neben Influencer Marketing, umfassen die Strategien häufig auch virales Marketing oder Social Media Monitoring. Im folgenden befassen wir uns mit den gängigsten Strategien.

Mehr Umsatz durch Kooperationen mit Influencern

Eine erfolgreiche Social Media Strategie beinhaltet nicht nur das Ausspielen von Ads auf relevanten Kanälen, sondern auch den Einbezug von sogenannten Influencern. Die Meinungsmacher der sozialen Netzwerke bringen dem Unternehmen im besten Fall nicht nur zusätzliche Reichweite, sie beeinflussen ihr Publikum hinsichtlich der Kaufentscheidung und des Brandings einer Marke – mit Hilfe von Influencern steigern Unternehmen ihren Umsatz. Bei der Auswahl des richtigen Influencers ist dabei einiges zu beachten. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Reichweite als Nano, Mikro und Makro Influencer, vielmehr müssen Unternehmen auch zwischen B2B und B2C Branche unterscheiden.

1. Verschiedene Branchen – Verschiedene Influencer

B2B (Business-to-Business) und B2C (Business-to-Customer) haben im Social Media Marketing viel gemeinsam, so ist zum Beispiel ein gutes Community Management in beiden Branchen zielgebend für den Erfolg. Die Auswahl der Influencer und des richtigen Netzwerkes hingegen unterscheiden sich grundlegend. Im B2B möchte das Marketing andere Geschäftsleute erreichen. Dementsprechend muss der Influencer auch auf entsprechenden Gebieten bewandert sein. Influencer in dieser Branche arbeiten meist selbst in entsprechenden Themen- und Geschäftsfeldern und haben einen Business Background. Mögliche Influencer sind bekannte Speaker und Blogger, die sich tagtäglich mit den Geschäftsthemen auseinandersetzen und sich entsprechend einen Namen in der Community gemacht haben. B2B Influencer erreichen ihre Follower über Netzwerke, wie LinkedIn, Twitter über Webinare und Podcasts, aber auch mittels offline Events, wie Business Breakfasts, Messen und Konferenzen. Influencer in der B2C Branche sind uns durch Instagram und Facebook bereits bekannt. Sie vermarkten Produkte über ihre Kanäle, beispielsweise durch Produktplatzierung oder Storytelling. Influencer werden untereinander nochmal in verschiedene Kategorien aufgeteilt.

Nano, Mikro, Makro? Diese Influencer müssen unterschieden werden

Im Influencer Marketing unterscheidet man normalerweise zwischen Nano, Mikro und Makro Influencern. Die Zusammenarbeit mit Makro Influencern kann durchaus teuer werden, die Reichweite dafür aber in Millionenhöhe sein. Die Engagement Rate liegt allerdings bei sehr großen Influencern unter der von kleineren. Mikro Influencer sind momentan schwer angesagt. Sie bedienen ein kleines Publikum, das meist eine hohe Engagement Rate aufweist und sehr spezifiziert ist. Dadurch ist es Unternehmen möglich ihren Content und ihre Produkte an eine differenzierte Zielgruppe auszuspielen. Darüber hinaus ist es sehr viel preiswerter mit Mikro Influencern zu kooperieren und in den meisten Fällen setzen sie sich gerne und intensiv mit dem Produkt und der Marke auseinander. Makro Influencer werben oftmals für mehrere Marken gleichzeitig, woran die Glaubwürdigkeit leiden kann. Darüber hinaus sind Nischen Influencer für viele Unternehmen mit untypischen Produkten sehr spannend. Mit diesen haben Unternehmen die Möglichkeit, Zielgruppen zu erreichen, an die ein Unternehmen sonst eher schwer rankommt. Die Nano Influencer haben noch keine nennenswerte Reichweite. Unternehmen mit wenig bis keinem Budget für Social Media Marketing greifen oftmals auf Nano Influencer zurück.

2. Erfolgreich werden mit Hilfe eurer Follower

Erfolgreich sein könnt ihr nur mit Hilfe eurer Follower. Ein gutes Community Management ist somit wichtig, um diese Erfolge zu erreichen. Orientiert euch an der Frage, welche Ziele eure Community hat. Weshalb folgt euch eure Community? Ist sie politisch ausgerichtet? Auf der Suche nach Informationen? Oder doch eher nach Spaß? Darauf basierend richtet ihr auch die Inhalte aus, die ihr posten und mit denen ihr sie ansprechen wollt. Mit visuellem Content kann man bspw. aus dem Feed herausstechen die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der tägliche Informationsfluss, dem wir in unserem Feed auf sozialen Netzwerken unterliegen, ist mittlerweile so enorm, dass es für Unternehmen immer schwieriger wird sich von der Konkurrenz abzuheben und für andere sichtbar zu sein.

Durch Social Listening werden die sozialen Medien nach relevanten Informationen durchsucht. Für das Community Management bedeutet das, dass Trends analysiert werden und Insights zu Followern gesucht werden. Auf diesen Daten aufbauend kann anschließend auf die Community genauestens eingegangen werden. Denn, wenn ihr die Interessen eurer Follower kennt, könnt ihr einen echten Mehrwert daraus schlagen. Mit Social Listening Tools lassen sich Daten beobachten, über das Verhalten der Follower, Interessen oder aber auch die optimale Sendezeit eines Posts. Richtet ihr euren Content danach aus, sticht er auch aus dem alltäglichen Meer an Informationen heraus. Das ganze sollte in Echtzeit Marketing passieren. Kombiniert aktuelle Themen mit euren bevorzugten Inhalten und spielt das zu optimierten Sendezeiten aus.  

3. Content ist alles, aber nicht alles ist Content

Es ist, wie es ist – Content ist einer der Schlüsselfaktoren, wenn es um Social Media Marketing vor allem im B2B-Bereich geht. Content Marketing stellt die Basis, denn guter Content beeinflusst unser Google Ranking, erreicht eine gute Leserschaft und somit auch potenzielle Kunden. Dabei ist es jedem Unternehmen freigestellt, welche spezifischen Themen kommuniziert werden sollen. Der Content muss nur die richtige Zielgruppe ansprechen, ganz einfach. Viele Unternehmen tun sich jedoch schwer eine Balance zwischen pausenlosem Spam und karger Beitragslosigkeit zu finden, denn nicht alles ist sinnvoller Content.  In jedem Fall muss auch die Auswirkung der Inhalte auf die Leserschaft mit Hilfe von KPIs gemessen werden.

4. Employer Advocacy – wie ihr eure Mitarbeiter in das Social Media Marketing einbindet

Employer Advocacy ist für die Markenbildung und das Image eines Unternehmens außerordentlich wichtig. Das Ziel beim  Employer Advocacy ist es das Image des Unternehmens positiv zu beeinflussen und das nicht nur nach außen, vielmehr auch nach innen. Bei Employer Advocacy soll die C-Level Suite in die Social Media Aktivitäten eingebunden werden und möglichst als Gesicht des Unternehmens fungieren. Neben den Managern sollen auch die Mitarbeiter aktiv auf Social Media vertreten sein und  ein einheitliches Bild des Unternehmens vermitteln. Dadurch personalisieren die Mitarbeiter das Unternehmen und machen das Unternehmen nahbarer. Durch die Positionierung der Mitarbeiter als Experten, kann das Image und die Unternehmensbekanntheit gesteigert werden. Intern führt das zu der Bildung einer stärkeren Unternehmenskultur und im besten Fall wird auch das Gefühl der Zugehörigkeit gesteigert.  Darüber hinaus wirkt sich Employer Advocacy positiv auf das Recruiting über Social Media aus. Eine Plattform, über die das sehr gut funktioniert ist beispielsweise das Business Netzwerk LinkedIn, die mittlerweile einen Mix aus typischen Social Media Posts, professionellen Expertenbeiträgen und Artikeln bereitstellen.

Social Media Recruiting – Neue Talente für euer Unternehmen

Im Mittelpunkt des Social Media Recruiting steht der Aufbau einer Arbeitgebermarke, um potenzielle Bewerber auf das Unternehmen aufmerksam zu machen und letztendlich diese dann auch langfristig an das Unternehmen zu binden. Richtig umgesetzt beschert Social Media Recruiting nicht nur viele tolle Bewerber, sondern stärkt auch die Unternehmenskultur.

Was bedeutet das für die Social Media Strategie?

Neue Talente lassen sich über Netzwerke, wie LinkedIn besonders gut finden. Um die potenziellen Bewerber für sich zu gewinnen sind bestimmte Voraussetzungen sehr wichtig. Eine gut aufgebaute und ansprechende Karriereseite ist der Grundbaustein für das Recruiting. Neben Karriereseiten auf der eigenen Homepage, sollten somit auch auf verschiedenen sozialen Netzwerken Karriereseiten vorhanden sein, auf die potenzielle Bewerber zugreifen können. Neben der Karriereseite an sich, sind spezifische Beiträge mit Bezug zu dem Thema Karriere wichtig, um die Unternehmensbotschaft zu vermitteln. Konkret könnten das zum Beispiel Mitarbeiter Stories oder verschiedene Erfolgsgeschichten sein. Lasst alle wissen, welche Werte in eurem Unternehmen groß geschrieben werden und worauf es ankommt, um Teil der Community zu werden. Mitarbeiter als Botschafter einzusetzen ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Je mehr Mitarbeiter positive Beiträge teilen, desto besser steht das Unternehmen und die Mitarbeiterzufriedenheit im Fokus auf sozialen Netzwerken.

5. Social Media Werbung- Wann, warum und wie Paid Media einsetzen?

Jedes der großen Social-Media-Netzwerke bietet kostenpflichtige Werbemöglichkeiten, und viele verkaufen auch traditionelle Display-Anzeigen. Aber warum sollte man für eine Platzierung auf einer Plattform bezahlen, auf der man bereits eine kostenlose Platzierung bekommen kann?

Kurz gesagt: Reichweite. Die Beiträge, die ihr auf euren eigenen Konten erstellt, werden für eure Abonnenten, Freunde und Follower angezeigt. Wenn ihr jedoch dafür bezahlt, dass eure Reichweite erhöht wird, wird euer Inhalt an Hunderte, Tausende oder sogar Millionen weitere potenzielle Nutzer verteilt. Die effektivsten bezahlten Kampagnen basieren auf Inhalten, von denen bereits nachgewiesen wurde, dass sie mit eurer Zielgruppe in Verbindung stehen. Verwendet organische soziale Interaktionen, um eure Nachricht zu verfeinern, bis sie unwiderstehlich ist, und verwendet Paid Media, um sie von den Dächern zu rufen.

Chancen und Risiken von Social Media Marketing

Social Media birgt sowohl sehr viele Chancen, als auch gleichermaßen viele Risiken. Viele virale Hits sind bereits auf Social Media entstanden und genauso viele Unternehmen sind schon durch Shitstorms zugrunde gegangen. Die Auswirkung von Social Media auf den unternehmerischen Erfolg darf nicht unterschätzt werden. Generell solltet ihr sowas immer als Chance sehen, die Kritik aufzunehmen und umzusetzen. Dank der sozialen Netzwerke hat man sozusagen direktes Feedback von den Followern. Für viele Marketer stellt das Schritt halten mit sich ändernden Funktionen die Top-Herausforderung dar. Auch die Analytik wurde seit der Anfangsphase enorm verbessert. Clevere Marketingspezialisten bedienen sich jetzt ausgefeilter Echtzeit Metriken. Dadurch verstehen sie besser, wie Social-Media-Bemühungen im gesamten Funnel zu Verbesserungen führen. Doch trotz der nun ausgereiften Social-Media-Technologie ist es nach wie vor nicht leicht, vielversprechende Verbindungen zu knüpfen und Zielgruppen aufzubauen. So ist 36 % der Unternehmen der Aufwand zu hoch Social Media als Teil der Unternehmensstrategie einzubinden und 24 % steigen in das Social Media Marketing nicht ein, da Sie nicht ausreichend Kenntnis über die rechtlichen Rahmenbedingungen haben. Gegenüber stehen die Unternehmen, die SOcial Media bereits einsetzen – diese sehen als größte Herausforderung für die Zukunft den steigenden Ressourcen-und Personalbedarf.

Erfolgsmessung im Social Media Marketing

Durch vereinheitlichte soziale Analysen erhaltet ihr Einblick in euren Social ROI. Der Social ROI ist ist euer Return on Investment, also den Output, den ihr bekommt für den Input den ihr