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Headergrafik zum On-Demand-Webinar „Von SEO zu GEO: 5 Tipps, wie Ihr in der KI-Suche die Nase vorn behaltet“. Abgebildet sind Jana Seifert, Thorsten Diehl, Martin Schroeder und Nathalie Roehl mit Porträtfotos. Die Aufzeichnung stammt vom 08.09.2026.

Generative Engine Optimization (GEO)

On Demand: Von SEO zu GEO: 5 Tipps, wie Ihr in der KI-Suche die Nase vorn behaltet


Sep 3, 2026

So nutzt Ihr KI, um Creator schneller zu finden, Kampagnen effizienter zu steuern und datenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Im Webinar „Von SEO zu GEO: 5 Tipps, wie ihr in der KI-Suche die Nase vorn behaltet“ haben Jana Seifert und Thorsten Diehl von COMMHA Consulting gemeinsam mit Martin Schroeder von Meltwater gezeigt, wie sich die Suche durch ChatGPT, Google AI Overviews und Co. verändert und was Unternehmen konkret tun können, um in KI-generierten Antworten sichtbar zu werden.

Die wichtigste Erkenntnis: GEO ersetzt SEO nicht. Technische Auffindbarkeit und gut strukturierte Inhalte bleiben die Grundlage. Entscheidend ist jedoch zunehmend, ob eine Marke in den Antworten generativer KI-Systeme genannt, empfohlen und durch glaubwürdige Quellen belegt wird. Dafür brauchen Unternehmen vor allem einzigartige Inhalte, belastbare Daten, externe Validierung und einen kontinuierlichen Prozess.

Inhalt

Die Webinar-Aufzeichnung:

Warum wird GEO immer wichtiger?

Drei Zahlen aus dem Webinar verdeutlichen die Entwicklung:

  • 45 % der befragten B2B-Einkäufer nutzten laut einer Gartner-Befragung bei einem kürzlich getätigten Kauf generative KI.
  • Eine Analyse des Pew Research Center ermittelte bei Suchergebnissen mit KI-Zusammenfassung eine Klickrate von 8 %, gegenüber 15 % ohne KI-Zusammenfassung.
  • Nur rund 12 % der von ChatGPT, Gemini und Copilot zitierten URLs erschienen in einer Ahrefs-Analyse für denselben Prompt auch unter den ersten zehn Google-Ergebnissen.

Eine gute Platzierung in der klassischen Suche bedeutet also nicht automatisch, dass eine Marke auch in KI-Antworten sichtbar ist. Zudem verwenden KI-Systeme häufig nur wenige Quellen. Neben Unternehmenswebsites spielen dabei Fachmedien, Verbände, Studien, Bewertungen und unabhängige Plattformen eine wichtige Rolle.

Was unterscheidet GEO von SEO?

GEO steht für Generative Engine Optimization. Während SEO auf eine möglichst gute Platzierung in der Suchergebnisliste abzielt, soll GEO dafür sorgen, dass eine Marke direkt in einer KI-generierten Antwort vorkommt.

SEO GEO
Ziel ist ein möglichst hohes Ranking in der Suchergebnisliste. Ziel ist die Nennung oder Empfehlung in der KI-generierten Antwort.
Klicks auf die eigene Website sind eine zentrale Kennzahl. Erwähnungen, Zitate, Quellen und Tonalität stehen im Fokus.
Keywords und technische Optimierung spielen eine wichtige Rolle. Relevanz, Substanz, Vertrauen und externe Validierung gewinnen an Bedeutung.
Die eigene Website steht häufig im Mittelpunkt. Auch Fachmedien, Verbände, Studien, Bewertungen und andere Drittquellen sind entscheidend.

SEO bleibt dennoch die Basis. KI-Systeme greifen weiterhin auf Suchindizes und öffentlich auffindbare Inhalte zurück. Auch Googles Leitlinien für KI-Funktionen in der Suche betonen, dass hilfreiche, verlässliche und für Menschen geschriebene Inhalte entscheidend bleiben. Eine spezielle KI-Datei, ein eigenes KI-Mark-up oder Texte für jede einzelne Suchvariante sind nicht erforderlich.

Fünf Tipps für mehr Sichtbarkeit in der KI-Suche

Tipp 1: Prüfe deine aktuelle Sichtbarkeit

Starte mit einem Reality Check. Gib wichtige Fragen deiner Zielgruppe in verschiedene KI-Systeme ein und vergleiche die Antworten. Nutze dabei möglichst einen anonymen oder temporären Modus, damit frühere Unterhaltungen die Ergebnisse nicht beeinflussen.

Prüfe:

  • Wird deine Marke genannt?
  • Welche Wettbewerber erscheinen stattdessen?
  • Wie wird deine Marke beschrieben?
  • Welche Quellen werden zitiert?

So erkennst du, ob die Lücke auf deiner Website, in deiner Content-Strategie oder in deiner Medienpräsenz liegt.

Tipp 2: Stärke die externe Validierung

Bei Faktenfragen greifen KI-Systeme häufig auf die Unternehmenswebsite zurück. Bei Empfehlungen verlassen sie sich dagegen stärker auf glaubwürdige Drittquellen.

Dazu gehören Fachmedien, Branchenpublikationen, Studien, Rankings, Verbände, Bewertungen und Interviews. Entscheidend ist nicht allein die Reichweite, sondern die Autorität der Quelle im jeweiligen Themenfeld.

Auch Thought Leadership zählt darauf ein. Wer einen internen Experten sichtbar positioniert, erhöht die Chance auf Zitate, Interviews und Fachbeiträge, die später in KI-Antworten berücksichtigt werden können.

Tipp 3: Beantworte das gesamte Entscheidungsproblem

KI-Systeme zerlegen komplexe Fragen häufig in mehrere Unterfragen. Aus „Lohnt sich ein KI-Agent im Kundenservice?“ können beispielsweise Fragen zu Kosten, Nutzen, Datenschutz, Risiken und Alternativen entstehen.

Eine oberflächliche Definition reicht dann nicht aus. Besser ist eine fundierte Themenseite, die das Entscheidungsproblem umfassend beantwortet.

Dabei gilt:

  • Erstelle eine starke Themenseite statt vieler ähnlicher Varianten.
  • Gib die wichtigste Antwort zuerst und ergänze danach Details.
  • Mache Aktualität und fachliche Prüfung durch Datum und Autor sichtbar.

Tipp 4: Veröffentliche einzigartige Inhalte

Stelle dir vor jeder Veröffentlichung die Frage: Könnte eine KI diesen Inhalt auch ohne unser Wissen und unsere Erfahrung erstellen?

Wenn die Antwort „Ja“ lautet, fehlt wahrscheinlich ein Grund, gerade diesen Inhalt zu zitieren. Besonders wertvoll sind deshalb:

  • eigene Daten und Studien,
  • konkrete Zahlen und Benchmarks,
  • Erfahrungen aus Projekten,
  • Fallstudien und
  • Aussagen namentlich genannter Experten.

Eine allgemeine Werbeaussage ist leicht austauschbar. Eine konkrete Erkenntnis aus der eigenen Praxis beantwortet dagegen eine echte Frage und schafft einen zitierfähigen Mehrwert.

Tipp 5: Mache GEO zu einem Prozess

GEO ist keine einmalige Optimierung. KI-Antworten, Quellen und Wettbewerbspositionen verändern sich kontinuierlich.

Etabliere deshalb einen wiederkehrenden Kreislauf:

  1. Sichtbarkeit messen
  2. Lücken priorisieren
  3. Inhalte und Medienmaßnahmen umsetzen
  4. Ergebnisse erneut prüfen

So wird sichtbar, welche Maßnahmen die Markenwahrnehmung verbessern und welche Inhalte tatsächlich in KI-Antworten erscheinen.

Wie unterstützt Meltwater die GEO-Strategie?

Mit dem Meltwater GenAI Lens können Unternehmen relevante Prompts hinterlegen und die Antworten verschiedener KI-Modelle über einen längeren Zeitraum beobachten.

Dadurch lässt sich analysieren,

  • ob und wie häufig die eigene Marke genannt wird,
  • wie sie im Vergleich zu Wettbewerbern abschneidet,
  • in welcher Tonalität sie erscheint und
  • welche Quellen und Journalisten die Antworten beeinflussen.

Die Quellenanalyse verbindet GEO direkt mit der Medienarbeit. Werden bestimmte Fachmedien oder Personen besonders häufig zitiert, können Kommunikationsteams diese Erkenntnisse in ihre Themenplanung und ihren Media Outreach einbeziehen.

Gleichzeitig lässt sich überprüfen, ob eigene Inhalte und Earned-Media-Erfolge später in KI-Antworten auftauchen. Die Ergebnisse können in Reports aufbereitet und mit dem Management, weiteren Teams oder Agenturen geteilt werden.

Fazit: Wie gelingt der Einstieg in GEO?

Sichtbarkeit bedeutet heute nicht mehr nur, bei Google weit oben zu stehen. Unternehmen müssen auch dort präsent sein, wo KI-Systeme direkte Antworten, Empfehlungen und Anbieterlisten erstellen.

Für den Einstieg helfen dir drei Fragen:

  • Welche eigenen Daten besitzen wir, die es so noch nicht gibt?
  • Zu welchen Themen können unsere Experten fundierte Einschätzungen geben?
  • Wo können glaubwürdige Beiträge von Dritten über uns entstehen?

Erfolgreiche GEO basiert nicht auf einem einzelnen technischen Trick. Entscheidend ist die Kombination aus hochwertigen Inhalten, eigenen Daten, Vertrauen und kontinuierlicher Optimierung.

Über Jana Seifert

Jana Seifert von Commha Consulting

Jana Seifert berät als Geschäftsführerin von Commha Consulting Unternehmen zu interner und externer Unternehmenskommunikation sowie Führungskräftekommunikation. Im Webinar bringt sie ihre Erfahrung aus zahlreichen PR-Projekten in die praktischen GEO-Beispiele ein.

Über Thorsten Diehl

Thorsten Diehl von Commah Consulting

Thorsten Diehl ist Geschäftsführer bei Commha Consulting und Experte für Storytelling und künstliche Intelligenz. Als Leiter der angegliederten KI-Beratung Commha Cognition liefert er im Webinar den technologischen Tiefblick auf GEO.

Über Martin Schroeder

Martin Schroeder von Meltwater

Martin Schroeder ist Account Executive bei Meltwater und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kommunikations- und Content-Strategien zukunftssicher auszurichten. Sein Schwerpunkt liegt auf datengetriebener PR, KI-gestützter Suche (GEO) und der Frage, wie Unternehmen ihre Sichtbarkeit in ChatGPT, Google AI Overviews und anderen KI-Systemen nachhaltig steigern können.

Über Nathalie Roehl

Nathalie Roehl von Meltwater

Nathalie Roehl ist seit 2024 Teil des DACH-Marketing-Teams bei Meltwater. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Umsetzung moderner B2B-Marketingstrategien mit besonderem Fokus auf künstliche Intelligenz und digitale Innovationen. Sie beschäftigt sich kontinuierlich mit neuen Technologien und deren praktischer Anwendung, um Marketing- und Kommunikationsprozesse effizienter und zukunftssicher zu gestalten.