Messenger Marketing: Warum Du diese Revolution nicht verpassen darfst

Messenger Marketing: Warum Du diese Revolution nicht verpassen darfst

Sebastian Riehle
13 Februar 2018

Messenger Apps sind dabei, die wichtigsten Marketing Kanäle der nahen Zukunft zu werden. Noch nie zuvor war es so einfach, mit seiner Zielgruppe ins persönliche Gespräch zu kommen. Es ist also an der Zeit, Erfahrungen zu sammeln und sich einen Vorsprung auf diesem Gebiet aufzubauen.

Messenger haben Social Media überholt

Günstige Smartphones, fallende Preise für Daten-Volumen und moderne Technologie machten mobile Messaging Apps zu Mainstream-Medien. Die vier weltweit größten sind WhatsApp, Facebook Messenger, WeChat und Viber. Sie vereinen schon seit 2015 mehr Nutzer als die vier größten Social Media Netzwerke Facebook, Instagram, Twitter und LinkedIn zusammen (Quelle: Business Insider). WhatsApp hat derzeit 1,5 Milliarden und der Facebook Messenger ca. 1,3 Milliarden Nutzer, von denen ein Großteil täglich aktiv ist.

Während die ursprünglichen Social Media Netzwerke noch als reine Desktop-Anwendungen gestartet sind, wurden Messenger-Dienste von vornherein auf die mobile Nutzung ausgelegt. 91% der Teenager senden darüber tagtäglich Nachrichten. Bei den Erwachsenen sind es immerhin 80% (Quelle: Facebook). Dabei geht es schon lange nicht mehr nur um reine Text-Nachrichten. Gifs, Emojis, Videos und Sprachnachrichten kommen immer mehr zum Einsatz. Wer einen Blick in die Zukunft werfen möchte, kann bei den asiatischen Messengern WeChat, KakaoTalk oder LINE innovative Wege zur Nutzer-Interaktion beobachten.

Messaging bedeutet Business

Über 20 Millionen Facebook-Seiten sind bereits mit dem Messenger aktiv. Allein darüber werden pro Monat mehr als 2 Milliarden Nachrichten von und an Unternehmen versendet. Dies beinhaltet auch automatisierte Nachrichten der mittlerweile über 200.000 Chatbots, die für den Messenger entwickelt worden.

53% der Menschen sagen, sie würden mit höherer Wahrscheinlichkeit Geschäfte mit einem Unternehmen machen, dem sie Nachrichten schicken können. Über zwei Drittel der Nutzer, die bereits mit Unternehmen chatten, gehen davon aus, dass sie dies in den nächsten Jahren noch viel häufiger tun werden als bisher (Quelle: Facebook).

Die meisten Unterhaltungen drehen sich bisher um Fragen zu Produkt-Verfügbarkeiten, Inventar und Bestellungen sowie Öffnungszeiten, Anfahrt und Termin-Vereinbarungen. Auch werden Feedback und Produktfotos für Reklamationen o.ä. sehr einfach auf diesem Weg kommuniziert.

Menschen sprechen auf die Push-Benachrichtigungen der Messenger überdurchschnittlich reaktionsfreudig an. So liegen Öffnungsraten für automatisierte Newsletter, die per Messenger versendet werden, im Durchschnitt bei über 80%. Klickraten von 30% und mehr sind völlig normal. Auch die Antwort-Raten auf Fragen sind im Vergleich zu Email-Newslettern extrem hoch.

Wer sich also gerade über die verlorene organische Reichweite seiner Seite im Facebook Newsfeed ärgert, findet hier eine gute Alternative.

1:1 Kommunikation wird zur Pflicht

Ob Kunden-Gewinnung und -Service, Lead-Generierung, Marktforschung oder Mitarbeiter-Akquise: Es ist keine Frage mehr, “ob” Unternehmen Messenger Dienste im Marketing einsetzen. Es ist nur noch eine Frage des “wann”.

Der Facebook Messenger ist durch seine tiefgreifende Integration in die Architektur der Mutter-App und der Werbeanzeigen in einer Pole-Position, der weltweit wichtigste Marketing-Kanal zu werden. Aber auch WhatsApp ist, besonders in Deutschland, ein wichtiger Player und hat kürzlich eine Business-App für kleine Unternehmen gestartet.

Die Nutzer bewegen sich im Facebook Messenger intuitiv. Nicht nur sie profitieren hier von einem zeitgemäßen Service. Facebook stellt zum Beispiel den Namen der Personen zur Verfügung. Unternehmen sprechen also viel weniger mit anonymen Fake-Adressen. Die Profile lassen sich leicht mit weiteren Daten anreichern, was die Personalisierung und Kundenbindung stark vereinfacht. Durch persönlichere Gespräche wird auch nicht mehr die Masse an Kontakten wie im Email-Marketing benötigt, um sein Ziel zu erreichen.

Mit Hilfe von einfachen Chatbots können diese 1:1 Unterhaltungen sogar automatisiert und damit auch einfach skaliert werden.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Facebook hat bisher immer die mit Reichweite belohnt, die neue Möglichkeiten zuerst adaptierten. Wer sich bereits jetzt auf die neue Technologie einlässt, profitiert gegenüber seinen Mitbewerbern aber noch viel mehr:

Deren Einstiegshürde wird größer, umso mehr Erfahrung und Leserschaft das Unternehmen bereits gesammelt hat. Noch ist nicht ganz klar, in welcher Form Facebook diesen Kanal weiter monetarisieren wird, aber es ist abzusehen und würde einen späteren Neu-Einstieg weiter erschweren.

Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, sich seinen Vorsprung im Messenger Marketing aufzubauen. In unserem Webinar zu Chatbots und Messenger-Newslettern entdecken Sie spannende Möglichkeiten und nützliche Tipps für Ihren Einstieg. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, Antworten auf Ihre individuellen Fragen durch den Gast-Referenten Sebastian Riehle zu erhalten.

Termin: 21. Februar, 11:00 Uhr

Hier können Sie sich kostenfrei registrieren:

 

Sebastian Riehle ist Gründer von Socialmedia-Doktor.de. Er bloggt über News, Tipps und Strategien zu Facebook- und Messenger Marketing. Seine Kunden unterstützt Sebastian beim effizienten Einsatz von Facebook-Seiten, Werbeanzeigen und Chatbots.