Sechs Gründe, warum Ihr Pitch nicht erfolgreich ist (und was Sie dagegen tun können)

Sechs Gründe, warum Ihr Pitch nicht erfolgreich ist (und was Sie dagegen tun können)

Meike Ostwald
20 Juli 2016

Sie möchten, dass über Ihre Marke oder Ihr Produkt berichtet wird, aber Ihre bisherige Strategie, Pitches zu entwerfen und Pressemitteilungen zu verschicken, reicht nicht mehr aus? Trotz großer Mühe nicht zur Steigerung Ihrer Media Coverage beitragen zu können, kann entmutigend sein. Bevor Sie Ihre nächste Kampagne starten, lassen Sie uns einmal Ihre vorherigen Pitches analysieren.

Hier sind einige Fragen, die Sie sich stellen sollten, um vorherige Fehler nicht zu wiederholen:

  1. War das Thema langweilig? Wenn Ihr Thema nur für die Führungsebene oder Produktmanager Ihres Unternehmens interessant ist und Sie es nur ihnen zu Liebe gepitcht haben: Bedenken Sie es noch einmal. Oft stoßen Themen, wie eine inkrementelle Produktneuerung, nur innerhalb des Unternehmens auf großes Interesse. Von Personen außerhalb des Unternehmens werden sie kaum wahrgenommen. Die Geschichte wird erst interessant, wenn sie eine große Gruppe von Produktnutzern tatsächlich betrifft, zum Beispiel wenn der Facebook-Newsfeed erneuert wird. Interessante Geschichten sind auch, wenn sie direkt etwas über die Richtung des Unternehmens erzählen, zum Beispiel als FourSquare sich von der Funktion, in Restaurants einchecken zu können, verabschiedete und sich mehr auf Restaurantbewertungen konzentrierte.
  2. Hat der PR-Pitch einen guten Aufhänger? Sobald Sie ein interessantes Thema gefunden haben, sollten Sie sicherstellen, dass dies eine größtmögliche Wirkung hat. Können Sie es einfach und verständlich erklären? Oder anders gesagt: Versteht Ihr Gegenüber es direkt? Suchen Sie sich jemand außerhalb des Unternehmens für einen kurzen „Elevator-Pitch“. Konnten Sie alle wichtigen Punkte anbringen? Fand Ihr Gegenüber es interessant? Wenn die Antwort Nein ist, sollten Sie sich noch mehr auf die wesentlichen Punkte konzentrieren. Fassen Sie sie wenn nötig zusammen und versuchen Sie das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln anzugehen. Gibt es eine soziale Komponente? Stellt das Unternehmen zum Beispiel neue Mitarbeiter ein? Wie beeinflusst das Thema das Unternehmen als Ganzes? Fragen Sie sich selbst genau, warum jemand anderes das Thema interessant finden sollte. Fragen Sie noch einmal jemanden außerhalb des Unternehmens, ob das, was Sie sagen jetzt interessant ist. Wenn die Antwort immer noch Nein ist, vergessen Sie es und machen es neu – solange bis die Antwort Ja ist.
  3. Konnten ergänzende Inhalte für Aufmerksamkeit sorgen? Nachdem Sie das Thema und den Pitch festgelegt haben, sollten Sie deutlich machen, dass Sie über alle Informationen verfügen, die jemand braucht, um eine gute Geschichte zu schreiben. So werden Sie als organisiert und präzise wahrgenommen. Denn Journalisten werden häufig nicht die Zeit haben, unendlich tief in ein Thema einzusteigen, über das sie schreiben möchten; und sie werden auch nicht die ganze Bandbreite an Informationen benötigen. Stattdessen sollten Sie gut verständliche Stichpunkte, Zitate, Bilder, Videos und Infografiken bereitstellen: also alles, was die Leser neugierig genug macht, um mehr über das Thema erfahren zu wollen und Ihre Geschichte zu teilen.
  4. Pitchen Sie für die richtigen Personen? Bevor Sie den Pitch-Prozess beginnen, ist es sehr hilfreich die genaue Zielgruppe zu kennen, für die Sie pitchen. Traditionelle Medien und Influencer, wie zum Beispiel Blogger, haben wahrscheinlich eine unterschiedliche Motivation, über bestimmte Themen zu berichten. Mediendatenbanken ermöglichen es, einen E-Mail-Pitch an hunderte (oder auch tausende) Journalisten und Influencer mit nur einem Klick zu verschicken. Wenn Sie dazu geneigt sind, dies zu tun: Atmen Sie tief durch und überdenken Sie es noch einmal. Sie sollten lieber eine Liste von Journalisten erstellen, die über Themen schreiben, die Ihrem ähnlich sind und in Städten und Regionen publizieren, in denen Ihr Thema relevant ist.
  5. Haben Sie Ihren Pitch genau abgestimmt? Sobald Sie diese Liste erstellt haben, können Sie noch einen Schritt weiter gehen, indem Sie Ihren Pitch auf Ihre individuellen Kontakte anpassen. Jetzt können Sie in Ihrer Medienkontaktdatenbank Journalisten danach aussuchen, was Sie vorher geschrieben haben und nicht nur nach ihrem normalen Themengebiet. Schauen Sie sich deren Geschichten an und versuchen Sie ihren Ansatz zu verstehen. Dementsprechend können Sie jetzt Ihren Pitch anpassen und lassen den Influencer gleichzeitig wissen, dass Sie seine Arbeiten gelesen haben und verstehen, wie Ihr Thema für ihn interessant sein könnte. Damit sind Sie Ihren Wettbewerbern, die diese Nachforschungen nicht angestellt haben, definitiv einen Schritt voraus.
  6. Haben Sie in der Vergangenheit bereits eine Verbindung zu dem Journalisten oder Influencer aufgebaut? Ist das einzige Mal, dass Sie mit Medien oder Influencern in Kontakt treten, wenn Sie Ihre Marke oder Ihr Unternehmen promoten wollen? Wenn ja, sollten Sie diese Strategie noch einmal überdenken. Wenn Sie einmal für sich definiert haben, wo und von wem Sie Media Coverage möchten, sollten Sie versuchen, eine langfristige Beziehung aufzubauen. Treten Sie direkt mit Influencern in Kontakt – und nicht erst, wenn Sie sie brauchen. Dies kann so einfach sein, wie ihnen auf Instagram zu folgen, ihre Bilder zu kommentieren und sich mit ihnen zu bestimmten Themen auf Twitter auszutauschen. Oder Sie können ein bisschen mehr Zeit investieren und diejenigen, die in Ihrer Nähe sind, zum Mittagessen oder auf einen Kaffee treffen.

Bewaffnet mit diesem Wissen, wie Sie Ihre PR-Pitchs noch erfolgreicher machen können, bringen Sie Ihre Beziehungen zu Influencern auf ein ganz neues Level und holen sich Ihre erhoffte Media Coverage!

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