Karrieresprungbrett LinkedIn: In 6 Schritten zum YOU ARE HIRED Profil

Karrieresprungbrett LinkedIn: In 6 Schritten zum YOU ARE HIRED Profil

Jenny Teschke
31 August 2018

12 Millionen Nutzer verzeichnet LinkedIn 2018 in der DACH-Region. Hierunter befinden sich Corporates, Professionals aber vor allem auch Graduates, die kürzlich ihre Uni-Laufbahn beendet haben und nun den großen Schritt in die Berufswelt wagen. Bisher war das Social Network vielleicht eher eine Kontaktdatenbank voller Freunde und Bekannter, die im Auslandssemester kennengelernt wurden. Time for change! Schließlich bietet LinkedIn eine Plattform auf der sich Jobsuchende und -bietende gleichermaßen tummeln. Nutzt diese Chance um euch als Bewerber mit einer starken persönlichen Marke zu positionieren und so viele Unternehmen auf euch aufmerksam zu machen. Mit einem tollen Profi-Auftritt fliegen gegebenenfalls Job-Offer von allein ins Haus. Außerdem darf auch nicht vergessen werden, dass sich die meisten Hiring Manager und Recruiter einen Eindruck der Bewerber auf den Social Kanälen machen. Nachdem ihr euch in den Bewerbungsunterlagen von eurer Schokoladenseite gezeigt habt, solltet ihr nun nicht den Fehler machen und mit einem veralteten, aussagelosen Profil enttäuschen. Der erste Eindruck wäre direkt gedämpft und andere Kandidaten sind eine Nasenlänge voraus. Lest im Folgenden also einige Tipps und Tricks, wie ihr eurer Traumkarriere einen Schritt näher kommt.

#1 Das Bild macht die Musik

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Damit diese Aussage in eine positive Richtung geht ist es ratsam, ein qualitativ hochwertiges und professionelles Bild zu verwenden. Haustiere, Palmen, Selfie-Arme oder ganze Wohnzimmer sollten im Hintergrund nicht zu sehen sein. Ein Bild bei einem Fotografen machen zu lassen, ist wirklich nicht mit einem großen finanziellen Aufwand verbunden. Die investierte Zeit und Mühe lohnen sich allemal. Und wenn ihr dann schon einmal auf dem Weg zum Fotografen seid, packt unbedingt ein hübsches Business Outfit ein, setzt euer bestes Lächeln auf und das Foto wird perfekt. Wer Wert auf Details legt, kann außerdem den ersten positiven Eindruck noch verfestigen in dem darauf geachtet wird, dass der LinkedIn Name in der URL neben dem eigenen Namen nicht noch aus einem lästigen Zahlenschwanz besteht. An der rechten Seite findet ihr den Button “Edit profile & URL”. Click, delete, done!

#2 Auf einen Klick: Wer bist Du?

Wenn jemand auf euer Profil stößt sind drei Fakten unerlässlich:

  • Der eigene Name
  • Der aktuelle Jobtitel und das Unternehmen für welches ihr derzeit arbeitet
  • Ein Call-To-Action

Fordert eure Profilbesucher aktiv auf, z.B. mit euch in den Kontakt zu gehen oder euch zu adden! Gebt Besuchern die Möglichkeit, schnell und einfach euren aktuellen Status zu erfassen. Aktualität ist hier auch ein wichtiges Stichwort – der Header MUSS zu jeder Zeit up-to-date sein. Sprich nach jedem Studienabschluss, Job- oder Positionswechsel ist ein 15-Minuten-LinkedIn-Termin Pflicht.

#3 Fass Dich kurz … zusammen

Beim Aufsetzen einer eigenen Brand ist es wichtig, Profilbesuchern einen kurzen Einblick über euch zu geben. Was gibt es hier Schöneres als ein paar geschriebene Worte, um der CV-Overview ein kreatives Add-On zu geben. Versucht in euren Ausführungen authentisch zu sein und zu zeigen, was euch motiviert, wofür ihr euch interessierst und wo ihr in den nächsten Schritten hin möchtet. Ein wenig Witz darf natürlich auch nicht fehlen. Besonders gelungen wird die Zusammenfassung, wenn ihr es schafft, potentiellen Arbeitgebern zu vermitteln, warum sie mit euch den Kontakt aufnehmen sollten. Auch die Verwendung von Keywords spielt eine wichtige Rolle. Bewerbt ihr euch auf Positionen im Software-Bereich vergewissert euch welche Fähigkeiten, IT-Kenntnisse und Qualifikationen für diese Arten von Tätigkeiten benötigt werden und verwendet genau diese auch in eurem Text. Und wenn dann alles niedergeschrieben ist, vergesst bitte nicht Korrektur zu lesen. 🙂

#4 Immer auf dem Laufenden sein

Das Aktualitätsthema haben wir bereits angesprochen – dies gilt selbstverständlich auch für die Übersicht eures Werdegangs. Beachtet, dass hier alle relevanten Stationen mit Angabe der korrekten Zeiten und den dazugehörigen Orten aufgeführt sind. Fügt ihr bei jeder Position noch eine kurze Tätigkeitsbeschreibung ein, gebt ihr Besuchern die Möglichkeit, besser zu verstehen was eure Schwerpunkte in den Jobs waren. Außerdem gilt zu beachten: Die LinkedIn-Übersicht muss zwingend mit euren, bei Unternehmen eingereichten CVs übereinstimmen. Denn wenn der Personaler hier Unstimmigkeiten feststellt und das Gefühl bekommt, ihr hättet euren Lebenslauf für die Stelle einfach künstlich gepimpt, katapultiert ihr euch selbst ins Aus. Das wäre doch schade.

#5 Endorsements und Empfehlungen

LinkedIn bietet die Möglichkeit, in einer Übersicht verschiedenste Skills aufzulisten. Überlegt einmal, welche ihr im Laufe eures akademischen und beruflichen Werdegangs in den unterschiedlichen Kategorien erworben habt. Es sollte hier nicht getreu dem Motto “Viel hilft viel” vorgegangen werden sondern sich auf tatsächliche und wesentliche Fähigkeiten beschränkt werden. Außerdem ist es ratsam, 3 Top-Skills festzulegen. Schaut euch an, auf welche Jobs ihr euch konkret bewerbt und fragt euch welche Eigenschaften dafür besonders hilfreich sind. Besonders toll ist, dass diese Kenntnisse nun auch von Eurem Netzwerk bestätigt werden können. Seid proaktiv und fordert dies ein. Wenn ihr beispielsweise “Teamwork” als Skill ausgewählt habt, bittet ehemalige Kommilitonen oder Arbeitskollegen dies zu bestätigen. Das geht ganz einfach per Knopfdruck. 

Eine weitere tolle aber vor allem aussagekräftige Funktion ist die der Empfehlungen. Ihr habt nun bereits ein paar eigene Worte über euch geschrieben, nun sind andere an der Reihe. Bittet Professoren, Kollegen oder Vorgesetzte, sich einen Moment Zeit zu nehmen und einen kurzen Text über euch zu verfassen. Was zeichnet euch aus, warum macht die gemeinsame Arbeit Spaß, warum kann man sich auf Euch verlassen? Eben ein kurzes Loblied auf euch. Bitte achtet auch hier darauf, das die Empfehlung authentisch ist und der Wahrheit entspricht. Potentiellen neuen Arbeitgebern geben diese kurzen Texte die Möglichkeit, besser zu verstehen, mit wem sie es zu tun haben.

#6 Be engaged!

Ein soziales Netzwerk lebt von der Interaktion – das kennt ihr bestens von Facebook oder Instagram. Genauso ist es auch bei professionellen Netzwerken wie LinkedIn. Beteiligt ihr euch an Diskussionen, seid ihr Mitglied in verschiedenen Gruppen, die mit der Branche oder der Position zu tun haben die ihr anstrebt oder erstellt ihr selbst andere Inhalte? Keine Sorge, es ist kein riesiger Minuspunkt wenn ihr als Absolvent euch noch nicht als Thought Leader in einem Fachbereich positioniert aber schaden kann Interaktion nicht. Ihr habt sicher berufliche Interessen, Unternehmen, die Euch gefallen und bei denen Ihr Euch bewerbt. Folgt diesen und kommentiert oder liked/shared deren Inhalte. Macht auf euch aufmerksam. Ihr hinterlasst damit den Eindruck, informiert und interessiert zu sein, sozial aktiv und offen anderen gegenüber.

Viel Spaß beim Updaten und Upgraden eures LinkedIn Profils. Ihr werdet schnell merken, dass positive Resonanzen folgen und sich der Aufwand lohnt. Stay tuned, bis nächste Woche.

 

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