Wie Meltwater bei der digitalen Transformation von Unternehmen in Deutschland unterstützt

Wie Meltwater bei der digitalen Transformation von Unternehmen in Deutschland unterstützt

Jenny Teschke
30 Juli 2019

Unsere Welt verändert sich – schnell, jeden Tag. Die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags sowohl im privaten als auch beruflichen Kontext ist nicht zu stoppen. Während im letzten Jahrhundert die Informationstechnologie vor allem der Automatisierung und Optimierung diente, Privathaushalt und Arbeitsplatz modernisierte, Computernetze geschaffen und Softwareprodukte eingeführt wurden, stehen seit Anfang des 21. Jahrhunderts disruptive Technologien und innovative Geschäftsmodelle sowie Autonomisierung & Flexibilisierung in der Digitalisierung im Vordergrund. Wir verstehen diese Bewegung als vierte industrielle Revolution, die Industrie 4.0.

Wir müssen uns in allen Gesellschaftslagen daran anpassen, unsere Denkweisen verändern, aber vor allem auch Lehrinhalte in Bildungseinrichtungen überholen und Prozesse sowie Strukturen in Unternehmen massiv überarbeiten. Aus Unternehmersicht beschreibt der Chief Digital Officer des Metropolitan Museum of Art in New York City namens Loic Tallon die Veränderungen wie folgt:

„Digitale Transformation nimmt bestehende Praktiken unter die Lupe, hinterfragt langjährige „Wahrheiten“ und zerlegt traditionelle Hierarchien. (…) Um die digitale Transformation erfolgreich umzusetzen, müssen Teams kreativ in einer Zone von psychologischer Sicherheit arbeiten, in der Unannehmlichkeiten erlaubt sind und sogar gefördert werden.“

Herausforderungen der Digitalisierung in Unternehmen

Leichter gesagt als getan. Spannend ist jedoch, dass 89 % der Unternehmen in Deutschland sich der notwendigen Veränderungen bewusst sind und eine Digital-First-Strategie eingeführt haben. Trotzdem sprechen wir weiterhin von einer Herausforderung für deutsche Unternehmen, was ebenfalls durch Statistiken zu Deutschlands Digitalisierungsstand im Vergleich zu anderen europäischen Staaten bestätigt wird. Das Problem entsteht durch fehlerhafte Allokierungen von Budgets oder Belegschaften, die keine so genannten Digital Natives sind. Sprich, die Qualifikationen und Kenntnisse entsprechen nicht vollständig dem, was heute von einem/r modernen MitarbeiterIn erwartet wird. Zusätzlich können bestehende Workflows oder die Unternehmenskultur Hürden darstellen.

Mit Hilfe der Digitalisierung versprechen sich Unternehmen Umsatzwachstum, Produktivitätssteigerungen, bessere Kundenerlebnisse und effizientere Arbeitsprozesse. Das klingt zunächst einmal positiv aber klar muss sein, dass der Erfolg des Unternehmens in dieser Umbruchphase noch immer stark abhängig von den Mitarbeitern ist – auch wenn sicher einige Stellen durch die oben genannten Ziele der Digitalisierung wegfallen. Kein Grund zur Panik – im Umkehrschluss werden auch viele neue Positionen entstehen.

Digitalisierung

Unternehmen müssen jedoch jetzt aktiv werden, ihre MitarbeiterInnen entsprechend zu schulen, um mit neuen Technologien erfolgreich arbeiten zu können. Außerdem gilt es zu beachten, dass in 2025 75% der arbeitenden Bevölkerung der Generation der Millennials zuzuschreiben ist. Damit ändern sich die Anforderungen an einen Arbeitsplatz gewaltig. Hoch im Kurs stehen Sinnhaftigkeit, Freiheit & Flexibilität, Anerkennung, Feedback & Weiterentwicklung. Außerdem sollte das Package attraktiv gestaltet sein. Arbeitgeber, die solche Anpassungen verpassen, werden langfristig nicht wettbewerbsfähig sein können.

In Bezug auf Technologien und Workflows sollten sich traditionelle Unternehmen mehr wie ein Start-up verhalten, weniger wie der „schwer zu verändernde“ Arbeitsplatz. Dabei geht es weniger darum, Masseninvestitionen in Websites zu tätigen und Apps zu kreieren, sondern vielmehr darum, bessere Kundenerlebnisse zu schaffen, in dem das eigene Produkt Nischen abdeckt und besser/schneller als die Konkurrenz agiert. Häufig lesen wir vom Begriff Design Thinking, der in diesem Kontext eine gute Anwendung findet: Das Unternehmen startet damit, den Kunden kennenzulernen, in dem es beobachtet und versteht. Das Unternehmen nimmt den Blick des Verbrauchers ein und erschließt die Bedürfnisse genau. Anschließend wird es aktiv und durch brainstormen im Team entstehen kreative Lösungen. Ein daraus entstehender Prototyp für ein Produkt oder Service kann nun getestet und mit dem daraus gewonnen Feedback angepasst werden.

Wie Meltwater Kunden erfolgreich auf dem Weg unterstützen kann

Als strategischer Berater und Partner für den Bereich Media Intelligence diskutieren wir mit unseren Kunden auch häufig deren individuelle Herausforderungen in Bezug auf die Digitalisierung. Wir können in zwei verschiedenen Bereichen mit Ansätzen unterstützen – zum einen in PR- & Kommunikationsabteilungen oder auch in der Gesamtorganisation.

Meltwater Produktbild

Schauen wir zunächst auf die Diskussionspunkte mit den Ansprechpartnern aus PR & Comms. Hier stellen sich folgende Fragen, welche in der Konzeption von individuellen Produktlösungen beantworten werden müssen:

Welche digitalen Medieninhalte sollen aufbereitet werden?
Wann konsumieren wir diese?
Wie wird der Content verteilt?
Wie wird der Erfolg im Nachhinein gemessen?

Über unsere Media Intelligence Lösungen können wir Online News monitoren, wo wir mehr als 270.000 redaktionelle Online Quellen einbeziehen.  Dieses bietet sich an wenn zum Beispiel die Eigenmarke und der Wettbewerb beobachtet oder eine Sentimentanalyse vorgenommen werden soll.

Ein zweiter wichtiger Bereich ist das Social Media Monitoring, wo wir zum Beispiel die kundeneigenen Kanäle im Blick behalten können und dem Kunden die Möglichkeit des direkten Engagements mit den Usern bieten können. Viele unserer Kunden interessieren sich aber auch für den traditionelleren Printbereich. Hier unterstützen wir beim Monitoren von Digitalprintquellen über unsere Schnittstellen zu verschiedensten Verlagshäusern. Businessrelevante Insights liefern aber auch TV & Radio Quellen, wo wir Broadcast Monitoring hinsichtlich verschiedenere Keywords anbieten können.

Ohne manuelle Arbeit geschehen diese Monitoringaktivitäten voll digital und können somit einen ganzheitlichen, real-time Ansatz bieten – im Unterschied zum traditionellen Pay-Per-Clip Monitoring, welches damals wie heute noch händisch ausgeführt wird. Die Meltwater Lösung bietet eine vollständig digitale Übersicht und erspart nervige Dokumente bei voller Kostenkontrolle durch Fixpreise für die einzelnen Lösungsbausteine. Der Content und die Analysen können von den Nutzern im Kundenunternehmen via Desktop oder Mobileapp konsumiert werden. Ein weiterer sinnvoller Aspekt, der die Frage der Distribution beantwortet, ist die Möglichkeit eines Newsletterversands im Unternehmen. Dieser kann vollständig je nach Zielgruppe individualisiert werden.

Schauen wir auf Lösungsansätze, die das gesamte Unternehmen betreffen: Viele Business Units sind sehr gut aufgestellt, wenn es um die Bearbeitung und Auswertung von internen Daten geht. Aber auch externe Daten, wie die oben genannten, geben viele wertvolle Insights preis. Diese Daten inklusive der Analysen können über so genannte API-Schnittstellen in interne Systeme übertragen werden. Die Kombination der unterschiedlichen Datentypen ermöglicht eine ganzheitlichere Auswertung und führt zu fundierter getroffenen strategischen Entscheidungen.

Findest auch Du das Thema der digitalen Transformationen interessant und möchtest Unternehmen bei den individuellen Prozessen unterstützen und beraten? Dann bist Du bei uns genau richtig.

Als eines der größten Media Intelligence SaaS Unternehmen weltweit sind wir stets auf der Suche nach neuen Champions – hier geht es zur Meltwater D/A/CH Karriereseite. Finde Einstiegsmöglichkeiten als Graduate oder Key Account bzw. Business Development Manager. Du bist herzlich eingeladen, uns zu besuchen und mehr über Meltwater als Great Place To Work zu erfahren.

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