10+ Jahre bei Meltwater – Ein Interview

10+ Jahre bei Meltwater – Ein Interview

Jenny Teschke
15 März 2019

Im letzten Meltwater Town Hall Call* verkündete unser Gründer und CEO Jørn Lyseggen, dass bereits über 100 Mitarbeiter von Meltwater seit über 10 Jahren bei uns arbeiten.

(*In diesem weltweit ausgestrahlten Video Call informiert Jørn quartalsweise alle Meltwater-Mitarbeiter über aktuelle Erfolge und Ziele unseres Unternehmens.)

Das hat uns dazu veranlasst, uns mit einem unserer “Oldies” in der DACH-Region über die Entwicklungen und Herausforderungen im letzten Jahrzehnt bei Meltwater zu sprechen. Vorhang auf für … Konrad!

Hallo Konrad, vor wie vielen Jahren hast Du bei Meltwater begonnen? Und wie bist Du damals auf Meltwater aufmerksam geworden?

Mein Start bei Meltwater war im Mai 2006, also vor bereits knapp 13 Jahren.

Ich war damals 23 Jahre alt, habe den Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre belegt und war in den Endzügen meines Studiums. Auf der Suche nach einem idealen Berufseinstieg habe ich mich ganz klassisch auf Jobportalen wie Stepstone und Monster umgesehen und bin dabei auf das Traineeprogramm von der Firma Agenta News gestoßen – so hießen wir damals noch.

Ich habe zwar ehrlicherweise nicht direkt verstanden, was wir machen, fand aber schon damals das Thema Medienanalyse super spannend. Ich erinnere mich noch daran, dass in meinem Vorstellungsgespräch Jørn mit dabei war.  Aufregend! 

In welcher Position hast Du begonnen?

Direkt nach dem Studium war meine ideale Einstiegsmöglichkeit das Traineeprogramm, welches Meltwater bereits vor 13 Jahren angeboten hat. Allerdings gab es damals ausschließlich die Abteilung der Neukundenakquise und noch nicht die Kundenbetreuung. Zu der Zeit haben wir uns aktiv mit dem Aufbau eines Kundenstamms beschäftigt, da wir gerade einmal seit einem Jahr auf dem deutschen Markt vertreten waren. Wir mussten die deutschen Unternehmen zunächst einmal von der Wichtigkeit der Medienbeobachtung überzeugen. Das war zu der Zeit noch keine Selbstverständlichkeit.

Auch unsere Produkte waren damals noch nicht so vielfältig wie heute. So hatten wir vor 13 Jahren zunächst nur ein Produkt für das Media Monitoring. Mittlerweile hat sich unser Produkt enorm weiterentwickelt und ist nicht mehr mit dem damaligen vergleichbar. Der Ablauf des Traineeprogramms jedoch war sehr ähnlich wie der heutige. Schon damals gab es drei Phasen: Sales Consultant, Sales Manager und Managing Director. Das Ziel, unsere Trainees zu zukünftigen Managern auszubilden, verfolgen wir seit der Gründung unseres Unternehmens in 2001.

Welche Karriereentwicklung hast Du bisher bei Meltwater gemacht?

Die erste Phase des Traineeprogramms habe ich nach circa neun Monaten in München beendet und wurde dann im Januar 2007 zum Sales Manager befördert. Das ist vom Zeitablauf vergleichbar mit dem heutigen Traineeprogramm. Wir legen viel Wert auf die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeiter und erwarten erfahrungsgemäß die erste Beförderung nach neun bis 18 Monaten. Exakt zwei Jahre nach meinem Einstieg bei Meltwater wurde ich dann zum Managing Director befördert. Diese Position hatte ich sieben Jahre lang inne und habe sie an den unterschiedlichsten Standorten im DACH-Raum ausgeübt. Ich habe in dieser Funktion Standorte und Abteilungen hinsichtlich der Performance und des Personals geleitet und war verantwortlich für das organische Wachstum unserer Region. Am meisten Spaß hat es mir gemacht, KollegInnen zu entwickeln und mein Wissen weiterzugeben. Nach den sieben Jahren als Managing Director war die Überlegung, was ich als nächstes gerne machen möchte. Mittlerweile hatten sich unsere Produkte enorm weiterentwickelt und sind um einiges vielfältiger geworden. Daher wurde für mich der Bereich Business Development immer spannender. Ich habe also meinen Schwerpunkt erneut auf die Zusammenarbeit mit den größten und potentialstärksten Kunden des DACH-Marktes gelegt und war für den weiteren Ausbau der Geschäftsbeziehung zuständig. Besonders gereizt haben mich die komplexen Gespräche mit den verschiedensten Kunden, in denen wir neue Strategien und Wege erschlossen haben.

In welcher Position arbeitest Du heute bei Meltwater?

Nachdem ich die letzten Jahre erfolgreich als Growth Executive gearbeitet habe, bin ich nun als Enterprise Executive für die gesamte EMEA-Region (diese Super Area umfasst Europa, Middle East und Afrika) tätig. Hier spreche ich mit den weltweit größten Kunden von Meltwater, um internationale Lösungen für diese zu entwickeln. Meist besprechen wir Spezialanforderungen der Kunden, bei denen unsere Produkte ideal auf die Wünsche des Kunden angepasst werden. Daher arbeite ich auch sehr eng mit den Product Engineering Teams zusammen. Ich übe diese Funktion nun seit einigen Monaten aus und lerne noch immer jeden Tag Neues – trotz 13 Jahren Unternehmenszugehörigkeit. Ansprüche und Bedarfe der Kunden ändern sich in unserer schnelllebigen Zeit permanent, vor allem aber auch, weil mehr und mehr Unternehmen die Wichtigkeit von Online und Sozialen Medien verstehen. Wir weiten unser Monitoring hinsichtlich der Datenquellen immer weiter aus und können komplexere Lösungen wie zum Beispiel API-Implementierungen erarbeiten. Das ist unheimlich spannend – und sicher erst der Anfang von vielen neuen Möglichkeiten.

Welcher Deal ist Dir in den letzten 13 Jahren besonders in Erinnerung geblieben?

Der spannendste Fall bisher war definitiv der Deal mit einem global organisierten Kartenhersteller für Automobilnavigationssysteme – Namen nennen wir an der Stelle nicht 🙂 . Dabei waren für dieses Unternehmen nicht nur die Informationen von Bedeutung, die über das Unternehmen selbst zu finden sind. Vielmehr lag der Mehrwert darin, weltweit aktuelle Informationen aus den Nachrichten und sozialen Medien in Echtzeit zu unterschiedlichsten, verkehrsrelevanten Themen zu erhalten. So erfährt der Kartenhersteller zum Beispiel in Echtzeit von künftigen Baustellen und neu gebauten oder gesperrten Straßen. Diese Informationen ermöglichen es, die Karten weltweit stets up-to-date zu halten.

Was war ein besonderes, persönliches Highlight in Deiner Zeit bei Meltwater?

Das größte Highlight für mich war auf jeden Fall mein Besuch bei der NGO von Meltwater namens MEST – die Meltwater Entrepreneurial School of Technology. Vor zehn Jahren wurde uns bei einem unserer Kick Offs mitgeteilt, dass MEST in Ghana gegründet wird. Dies nach einem Jahrzehnt selbst live zu erleben und zu sehen, was in den letzten Jahren aufgebaut wurde, war für mich das inspirierendste in meiner Zeit hier bei Meltwater. Die Ideen und Pitches dieser enorm engagierten jungen Menschen gehen unter die Haut. 

Gibt es eine Möglichkeit für Sales-Mitarbeiter von Meltwater für einige Zeit nach Ghana zu gehen, um MEST direkt zu unterstützen?

Ja, klar. Man kann sich zum Beispiel als Teaching Fellow bewerben. Es werden regelmäßig Teaching Fellows in den Bereichen Engineering aber auch Sales oder Marketing gesucht, sodass man dann zum Beispiel drei bis zwölf Monate in Ghana arbeiten kann. Dort ist man dann entweder als Faculty Staff tätig oder unterstützt die Start-Ups in der Inkubationsphase.

Wie wurde Dein 10-jähriges Jubiläum bei Meltwater gefeiert?

Zum 10-Jahres-Jubiläum bekommt jeder Meltwater Mitarbeiter einen schönen Reisekoffer mit dem ich immer noch unterwegs bin. Außerdem habe ich von meinen Kollegen eine tolle Fotocollage mit Bildern der letzten zehn Jahre bekommen. Die Geschenke werden im Rahmen eines kleinen Umtrunks mit den Kollegen überreicht, ähnlich wie bei einem Geburtstag. Außerdem werden alle Mitarbeiter, die ein 10-jähriges Jubiläum haben von unserem Gründer Jørn im Rahmen unserer Town Hall erwähnt. Das ist natürlich auch ein besonderes Gefühl.

Warum bist Du noch heute bei Meltwater, was begeistert Dich hier?

Meltwater war ja mein erster Arbeitgeber und bisher habe ich diesen nie gewechselt. Viele Leute sagen: „Du musst den Arbeitgeber wechseln, um dich weiterzuentwickeln.“  Natürlich stelle ich mir öfter die Frage: „Bin ich hier zufrieden? Was lerne ich Neues? Entwickele ich mich weiter? Macht mir meine Arbeit Spaß? Inspirieren mich meine Kollegen?“, doch solange das der Fall ist, gibt es für mich keinen Grund den Arbeitgeber zu wechseln. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich mich mit dem Wachstum von Meltwater weiterentwickele. Das ist nicht nur bezogen auf den Berufstitel, sondern vor allem auf das Tätigkeitsfeld. Bei Meltwater hat man es sehr stark selbst in der Hand, wie man seine Karriere gestaltet.

Außerdem habe ich in den letzten 13 Jahren ein sehr gutes Verständnis dafür entwickelt, wo Meltwater als Unternehmen hinwill und das nicht nur im kommenden Jahr, sondern auf längere Perspektive. Bei der Erfüllung dieser Visionen möchte ich mitwirken.

Vielen Dank für Deine Insights aus 10+ Jahren bei Meltwater, Konrad! Du zeigst, was man hier alles erreichen kann und bist eine große Inspiration für uns alle.

Wenn Du noch weitere Fragen an Konrad hast, kannst Du Dich gerne via LinkedIn mit ihm connecten oder bewirb Dich jetzt und werde Teil unseres starken Teams. Hier geht´s lang zu den Stellenanzeigen. Du bist herzlich eingeladen, uns auf unserer Karriereseite zu besuchen und mehr über Meltwater als Great Place To Work zu erfahren.

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