5 Dinge, die Sie über Facebook Marketing wissen müssen

darwinapps
13 November 2014

Sie fragen sich, wie Sie mehr aus Ihrem Facebook Marketing machen können? Holen Sie sich eine Tasse Kaffee und lesen Sie ganz in Ruhe die folgenden 5 Tipps.

Momentan ist Facebook Marketing ein brandheißes Thema. Wir schreiben gerade an einer 7-teiligen Facebook für Unternehmen E-Book-Reihe. Dabei habe ich so Einiges über Facebook Marketing gelernt und denke, dass es an der Zeit ist, dieses Wissen zu teilen.

1. Facebook Zero beeinflusst die Organic Reach

Auch bei Facebook gilt inzwischen: Earned Media ist wahrlich verdient! Vor wenigen Monaten haben wir die Drosselung der organischen Reichweite (Organic Reach) auf Facebook als positiv eingestuft. Sie zwingt uns Marketing-Profis dazu, qualitativ hochwertigen Content zu liefern. Facebook Zero heißt jetzt: Wenn innerhalb der ersten Stunde nach Ihrem Post kein Follower auf den Post reagiert hat, ist die Reichweite Ihres Posts gleich Null. Facebook zeigt Ihren Content dann nur noch einer kleinen Gruppe ausgewählter und besonders aktiver Follower. Diese wiederum sind dann diejenigen, die bestimmen, ob Ihr Content gezeigt wird oder nicht.

 2. Wissen, was Ihre Follower wirklich interessiert

Facebook Graph Search ist ein sehr hilfreiches Tool, in Deutschland jedoch nur für Nutzer, deren Spracheinstellung Englisch ist, verfügbar. Facebook Graph Search hilft bei der zielgerichteten Suche nach spannenden Themen und Trends. Außerdem bietet Facebook Graph Search eine tolle Möglichkeit, mehr über Ihre Community herauszufinden. So können Sie z.B. sehen, welch andere Seiten Ihre Follower liken (“Pages liked by users who like Your Page”), wo die Interessen Ihrer Follower liegen (“Favorite interests of users who like Your Page” ), wo Ihre Follower gerne hingehen (“Places visited by users who like Your Page and That live in Your City”), und vieles mehr.  Diese Funktionen und Infos sind besonders für Ihre Werbung und Ihre Content Marketing Kampagnen von Vorteil.

(Mehr Infos zum Thema finden Sie hier: Facebook Marketing Strategies with Graph Search.)

3. Vergessen Sie die Likes: Der Newsfeed zählt

Hat ein Nutzer Ihre Seite geliked oder folgt dieser jetzt, wird er Ihre Seite wahrscheinlich nicht nochmal besuchen. Einigen Studien zufolge besuchen 90-95% der Fans eine Seite nicht nochmals, nachdem sie diese geliked haben. Somit ist die wichtigste (und wahrscheinliche einzige) Möglichkeit, mit Ihren Followern zu interagieren mittels deren Newsfeed. Der einzige Weg in den Nesfeed zu gelangen wiederum ist via Posts, die auf Engagement und Interaktion abzielen. (Lesen Sie hier mehr zum Thema: Content Marketing on Facebook.)

4. Facebook Contests können mehr

Facebook hat letztes Jahr die Richtlinien zum Thema Werbung geändert. Für Unternehmen ist es seitdem viel einfacher, Werbung zu schalten und Wettbewerbe auf Facebook zu veranstalten. Durch die Änderung der Richtlinien und durch Facebook Zero eignen sich Facebook Contests jetzt also sehr gut, um Ihre Reichweite auf Facebook zu verbessern. (Haben wir schon erwähnt, dass wir ein Facebook Contest Tool anbieten?)

Was hat sich also geändert und warum hilft uns das? Als Unternehmen können wir jetzt Einträge sammeln z.B. durch Kommentare, oder durch Nutzer, die einen Post geliked haben. Viel wichtiger aber noch: Wir können endlich Likes als Voting-Mechanismus nutzen.

Man könnte also so etwas posten:

“Gewinne ein Dinner für 2 Personen! Like diesen Post und schreibe uns im Kommentar, warum Du gewinnen solltest! Der Kommentar mit den meisten Likes gewinnt! Teile diesen Post auch mit Deinen Freunden!“

Man kann die Nutezr nicht dazu zwingen, den Post zu teilen, aber “Likes” alleine zeigen oft schon Wirkung: je mehr Nutzer Ihren Post liken und kommentieren desto größer wird Ihre Reichweite innerhalb der Community und deren Activity Feeds.

5. Auch negatives Feedback ist gutes Feedback

Was die Facebook Posts angeht, sollten Sie ausprobieren, welcher Content am besten für Sie und Ihre Follower funktioniert. Wichtig ist dabei, sich stets bewusst zu sein, dass dieses Experimentieren auch negatives Feedback bringen kann. Auch damit müssen Sie sich beschäftigen. Unter „Engagement“ finden Sie die genaue Anzahl an Nutzern, die genervt genug waren um auf Ihren Post zu klicken. Klicken sie dann auf den jeweiligen Post um zu sehen, welche Art negatives Feedback ein Nutzer hinterlassen hat..

Aber: Negatives Feedback bedeutet nicht, dass Sie nicht hätten posten sollen. Kommt einem Posts also besonders viel Aufmerksamkeit zu, erreicht das wiederum Nutzer, die Ihre Seite noch nicht geliked haben- und das wiederum kann zu noch mehr negativem Feedback führen.

Schauen Sie sich also immer positives und negatives Feedback bzw. deren Wechselwirkung an, um herauszufinden, ob Sie etwas gepostet haben, das Ihren Fans nicht ganz so gut gefällt..