Elektronischen Pressespiegel erstellen? So geht's!

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Man sieht eine junge Frau mit einer Kamera mit einem großen Objektiv durch eine gelbe Pappwand luken. Das Bild ist Header für unseren Beitrag zu elektronischen Pressespiegeln.
Man sieht eine junge Frau mit einer Kamera mit einem großen Objektiv durch eine gelbe Pappwand luken. Das Bild ist Header für unseren Beitrag zu elektronischen Pressespiegeln.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Pressespiegel?

Ein Pressespiegel, auch Presseschau genannt, ist klassisch gesehen eine Zusammenstellung aktueller Artikel und Beiträge aus verschiedenen Presseerzeugnissen, wie Zeitungen und Zeitschriften.

Immer stärker kommen dabei mittlerweile auch Online-Publikationen zum Tragen. Pressespiegel können klassisch auf Papier (normalerweise als Presseartikel-Zuschnitte und Sammlungen von Printartikeln) oder digital und damit elektronisch erstellt und verteilt werden.

Dem Vorgang der Erstellung eines Pressespiegels liegt das sogenannte Presse Clipping zugrunde. Dabei handelt es sich um den Vorgang der Recherche und Zusammenstellung aller relevanten Artikel. Das fertige Produkt gibt dann eine Auskunft über die aktuelle Berichterstattung zu dem analysierten Thema und wird als "Presseschau" oder auch "Pressespiegel" bezeichnet.

Welche Themen werden in Pressespiegeln häufig dargestellt?

Häufig werden Presseschauen genutzt, um alle Artikel zu folgenden Themen / Erwähnungen zu sammeln:

  • zum Unternehmen / Unternehmensnamen
  • zu spezifischen Brands
  • zu spezifischen Produkten / Dienstleistungen
  • zum Leaderboard / CEOs
  • zu aktuellen Themen und Krisen
  • zu Lieferanten
  • zu Wettbewerbern
  • zu Trends im Markt

Von wem werden Pressepiegel erstellt?

Jedes Unternehmen kann natürlich interne Abteilungen, wie die PR-Abteilung, damit beauftragen, Pressespiegel manuell zu erstellen. Häufig ergibt das auch Sinn, denn damit können die häufig nicht so einfach greifbaren PR-Erfolge einfach dargelegt werden.

Geht es allerdings um besonders komplexe Zusammenhänge oder muss auf kontinuierlicher Basis gearbeitet werden, damit auch ja keine Erwähnung und kein vermeintlich wichtiger Beitrag verloren geht, kommen Clipping-Anbieter ins Spiel, die mit ihren Medienbeobachtungs-Möglichkeiten die dafür nötige technische Grundlage bieten.

Gif eines Smartphones, auf dem die Meltwater App genutzt wird. Darin wird nach "self-driving car 2019" gesucht und man sieht eine Presseschau sowie weitere Medienanalysen.

Hier könnt ihr mehr über die Meltwater All-in-One Presseschau erfahren

Man sieht einen Screenshot der Meltwater Plattform zur Medienbeobachtung, in dem Tweets zu einem Thema in einem Content Stream als Presseschau zusammengefasst sind.

Hier erfahrt ihr mehr über die Meltwater Medienbeobachtung

Das bedeutet natürlich keinesfalls, dass ein Pressespiegel nur quantitativ sein muss - auch bei den elektronischen Lösungen, kann auf Wunsch eine Vorauswahl der einbezogenen Artikel erfolgen. Auch das ist mit der Meltwater Presseschau möglich.

Wozu benötigt man eine Presseschau?

Natürlich ist es bei Pressespiegeln so wie mit jedem alternativen Reporting:

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Nur, wer damit ein Ziel verfolgt, erhält auch wirklich wertvolle Informationen.

Unternehmen benötigen Pressespiegel, um ihre Reputation, Markenimage, PR-Arbeit und CSR-Bemühungen messen zu können und zu verstehen, wie sie von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Genauso geben Presse Clippings auch einen Einblick in Marktveränderungen, neue Trends und Wettbewerber. In unserem Beitrag zu Branchenstrukturanalysen könnt ihr noch tiefer in dieses Thema eintauchen.

Presseschauen werden teilweise ebenfalls von Unternehmen, Behörden, Verbänden und anderen Institutionen erstellt, um Mitarbeiter oder Mitglieder zu informieren und diese beispielsweise als automatisierten Feed im Intranet zu platzieren oder automatisierte Newsletter als digitale Pressespiegel an Stakeholder zu senden.

Welche Quellen können für einen Pressespiegel genutzt werden?

Das hängt natürlich sehr davon ab, wo man seinen Pressespiegel erstellen lässt, bzw. wofür man diesen benötigt und was man damit aussagen möchte. Grundlegend empfehlen wir allerdings, folgende Print- und Internet-Datentypen zu berücksichtigen:

Datenquellen für Pressespiegel

  • Printartikel von Fach- und Leitmedien
  • Online-Artikel von Fach- und Leitmedien
  • Andere Online-Medien
    • Blogs
    • Foren
    • Rezensionsseiten
    • Kommentare
  • Social Media Erwähnungen
    • YouTube Kommentare
    • YouTube Videos
    • Twitter Posts
    • Twitter Kommentare
    • Instagram Posts
    • Instagram Kommentare
    • Instagram Stories
    • Facebook Posts
    • Facebook Kommentare
    • LinkedIn Posts
    • LinkedIn Kommentare
    • Asian Social Media
  • Rundfunk-Medien / Audio
    • TV
    • Radio
    • Podcasts
    • YouTube Videos

Geographische Einschränkungen

Neben den klassischen Medientypen gibt es natürlich noch geographische Unterschiede in den genutzten Daten. Daraus ergeben sich:

  • Lokale Pressespiegel - nur lokale Printartikel, Online- und Rundfunk-Quellen werden zurate gezogen
  • Nationale Pressespiegel - nationale Printartikel, Online- und Rundfunk-Quellen werden zurate gezogen
  • Internationale Pressespiegel - internationale Printartikel, Online- und Rundfunk-Quellen werden zurate gezogen
  • Globale Pressespiegel - Printartikel, Online- und Rundfunk-Quellen aus der gesamten Welt werden zurate gezogen

Welche Arten von Pressespiegeln gibt es?

Gehen wir nochmal etwas genauer auf das endgültige Format eines Pressespiegels ein:

Klassischer Pressespiegel
(Presse Clipping)
Elektronischer Pressespiegel
FORMATPapierformDigital (Bspw. in Form von Newslettern oder Newsfeeds)
QUELLENPrintausgaben von Zeitungen / ZeitschriftenPrint, Online, Social, Hörfunk
VORKOMMENImmer seltener genutztImmer häufiger genutzt
ERSTELLUNGZeitungen/Zeitschriften werden von Menschen nach den gesuchten Informationen gescannt, relevante Presseartikel werden gescannt oder ausgeschnitten (klassisches Presse Clipping), in einem finalen Pressespiegel-Ordner/-Dokument gesammelt und im letzten Schritt mittels haptischer Kopien an den Leserkreis verteilt.Idealerweise wird ein Tool zur Medienbeobachtung herangezogen, das auf Basis von festgelegten Suchen die gewünschten Quellen automatisiert durchsucht und alle Ergebnisse sammelt. User können im nächsten Schritt diese Daten weiter analysieren oder unerwünschte Ergebnisse ausschließen, bevor der elektronische Pressespiegel in Form eines Newsletters an den gewünschten Empfängerkreis gesendet, zum Download bereitgestellt oder in einen Newsfeed geschickt wird.
AUFWANDSehr hochSehr gering
AUTOMATISIERUNGSGRADSehr geringSehr hoch
SKALIERBARKEITSchlecht (die gesammelten Daten können nicht einfach für andere Zwecke wiederverwendet werden)Ja (die Daten können in Analyse-Tools noch weiter ausgewertet und bspw. auf PR- und Marketingstrategien übertragen werden)

Beispiele für elektronische Presseschauen

Eine elektronische Presseschau mithilfe des richtigen Tools erstellen

Ihr habt es jetzt schon häufiger gelesen: Je nachdem, wie viele Presse Clippings es für euren Pressespiegel zu bewältigen gibt, ist ein Tool zur Medienbeobachtung für euch in Sachen Erstellung eurer Presseschau unerlässlich. Meltwater bietet euch eine urheberrechtlich konforme All-in-One Lösung für eure digitale Presseschau. 

Für mehr Informationen fülle einfach das folgende Formular aus und einer unserer Experten berät dich kostenlos.

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