Die 6 ungeschriebenen Gesetze der Hashtags

Die 6 ungeschriebenen Gesetze der Hashtags

Meltwater
5 August 2015

Seien wir doch mal ehrlich: Hashtags sind toll. Durch Hashtags sehen auch die User unsere Posts, mit denen wir überhaupt nicht vernetzt sind,  die sich aber für die gleichen Themen interessieren wie wir und deshalb die Posts in diesen Themenbereichen verfolgen. Noch ein Pluspunkt der Hashtags: sie werden in allen großen sozialen Netzwerken genutzt.

Doch auch bei Hashtags ist es wie bei allen guten Dingen: sie funktionieren eben nicht immer. Es gibt so einige ungeschriebene Gesetze in Bezug auf Hashtags. Und es ist definitiv an der Zeit, dass wir diese aufschreiben. So kann jeder das Beste aus seinen Hashtags machen.

Qualität statt Quantität

Es gibt Social Media Accounts, auf denen jede Menge Hashtags verwendet werden –eindeutig zu viele! Haben Sie schon mal einen solchen Post gesehen? Dann wissen Sie, wie schwierig es ist, so einen Post zu verstehen. Aber nicht nur das: Ich für meinen Teil finde auch, dass zu viele Hashtags ziemlich verzweifelt wirken. Besser ist: ein Hashtag aussuchen, das am Besten zum Post passt und auf dieses konzentrieren- alles andere ist zu viel des Guten.

Vorsicht mit eigenen Hashtags

Überlegen wir mal, wozu Hashtags eigentlich da sind: Bei Hashtags geht es darum, User zu vernetzen, die alle einem bestimmten Thema folgen oder an diesem interessiert sind, haben aber in erster Linie mit Ihnen und Ihrem Social Account nichts zu tun. Bei Hashtags geht es darum, die Reichweite eines Posts zu erweitern. Wenn Sie also ein eigenes Hashtag starten stellt sich die Frage: Wer wird diesem folgen? Wenn Sie nicht gerade ein besonders einflussreicher Influencer sind (Danke für’s Lesen Kanye, aber hier geht’s nicht um Dich) sollten Sie lieber bekannte Hashtags nutzen.

Relevanz zählt

Wenn Sie einigen Hashtags folgen – und das sollten Sie übrigens unbedingt tun- sehen und finden Sie so spannenden Content und interessante User. Gleichzeitig kennen Sie aber auch das Phänomen des Hashtag-Spamming. Hashtag-Spamming funktioniert so: User posten  unter einem Hashtag das zum Beispiel gerade in den Top Trends ist, aber keinerlei Verbindung zum Content des Users hat. Das nervt nicht nur, sondern ist richtiger Spam. Und Spam sollte auf jeden Fall vermieden werden!

Aufmerksam lesen

Wenn Sie ein Hashtag verwenden, das aus mehreren Worten besteht, sollten Sie sich dieses ganz genau anschauen. Auch die noch so gut gemeinten und unschuldigsten Hashtags können ziemlich peinliche Nebeneffekte haben. Erinnern Sie sich zum Beispiel an den Launch von Susan Boyle’s neuem Album? Wahrscheinlich nicht, aber Sie erinnern sich sicherlich noch an den #susanalbumparty. Lesen Sie das Hashtag nochmal. Wissen Sie, was ich meine? Natürlich kann man Teile des Hashtags auch groß schreiben, so dass klar wird, worum es geht. Ist das Hashtag aber eindeutig zweideutig sollten Sie es  sofort und komplett ändern.

In der Kürze liegt die Würze

In Hashtags wird oft eine Menge Humor verpackt. Das bedeutet aber auch, dass Hashtags zuweilen ziemlich lange geraten können. Und hier ergibt sich schon das Problem: Sind Hashtags zu lange sind sie schwer zu lesen. Verwenden Sie also ein Hashtag für Ihr  Unternehmen,so halten Sie dieses so kurz wie möglich. Denken Sie daran: Ihr Ziel ist es, neue User auf sich aufmerksam zu machen. Ist das Hashtag aber zu lang, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihm jemand folgt relativ gering. Und Sie wollen doch nicht, dass ihr Hashtag weniger Beachtung findet #nurweilervieeeeelzulangist.

Langfristig denken

Die Lebensdauer eines Posts ist ziemlich kurz. Meistens geht es dabei um wenige Minuten. Das hängt sicherlich auch von der Anzahl Ihrer Follower ab, trotzdem liegt die maximale Dauer zum Beispiel eines Tweets bei 15 Minuten. Eher weniger. Wenn Sie nun eine Menge Zeit in die Recherche eines passenden Hashtags gesteckt haben, wollen Sie sicher, dass sich Ihr Post länger halt als nur wenige Minute, richtig? Machen Sie das Hashtag zu einem festen Bestandteil Ihrer Marketingstrategie: Binden Sie es in andere Kampagnen, Posts und Tools ein. Nutzen Sie das Hashtag langfristig auch auf Ihrer Webseite, in den Online- und Printmedien.

Haben Sie auch eine Hashtag-Strategie? Oder gibt es eine Regel, die Sie wichtig finden, die wir aber nicht aufgeführt haben? Dann schreiben Sie einen Kommentar!

This article was written by Justin Wilson from Business2Community and was legally licensed through the NewsCred publisher network.