Ain’t No Mountain High Enough – Mit KPIs Kampagnen erfolgreich begleiten

Ain’t No Mountain High Enough – Mit KPIs Kampagnen erfolgreich begleiten

Stephanie Katzer
1 July 2016

Auf MonitoringMatcher hat Stefan Evertz zu einer Blogparade zum Thema KPIs aufgerufen. Wir folgen seinem Ruf und marschieren natürlich sehr gerne mit! Als Experten für Social Media Monitoring kombinieren wir dieses spannende Thema mit unserem eigenen Steckenpferd und geben euch heute Tipps, wie ihr eure KPIs vor, während und nach einer Kommunikationskampagne mittels Monitoring anpasst, überprüft und optimiert.

KPIs im Social Web

Unter Key Performance Indicators (KPIs) verstehen Marketing- und PR-Experten messbare Kennzahlen, die ihnen verraten, wie erfolgreich ihre Kampagne ist. Diese Kennzahlen müssen im Vorfeld klar benannt werden und vor allem eins sein: realistisch. KPIs können sich sowohl auf allgemeine Zahlen im World Wide Web beziehen (wie Website-Aufrufe, Verweildauer oder Online-Einkäufe), als auch speziell fürs Social Web definiert werden. Das können zum Bespiel Messwerte wie Follower, Likes oder Kommentare sein. Aber wie lassen sich diese KPIs eigentlich messen? Und wann sollte man einen Blick darauf werfen? Wir verraten es euch!
Das sind einige KPIs, die ihr mit Social Media Monitoring auswerten könnt:
– Reichweite
– Follower
– Interaktion (Kommentare, Likes, Retweets, Erwähnungen …)
– Erwähnungen (z. B. von Influencern, Bloggern oder Micro Influencern)
– Tonalität

Phase 1: Die Planung

Schon bevor eine Kampagne startet, haben KPIs ihren großen Auftritt – und zwar, wenn ihr eure Ziele definiert. Gleich zu Anfang müsst ihr euch nämlich die allerwichtigste Frage stellen: Was will ich mit meiner Kampagne überhaupt erreichen? Kommt es mir darauf an, dass möglichst viele Nutzer meine Botschaft wahrnehmen (Stichwort Reichweite), oder möchte ich, dass Nutzer mit meinen Inhalten sogar interagieren? Soll meine Kampagne auf fremden Social-Media-Kanälen oder Blogs erwähnt werden? Wer diese Fragen mit konkreten Zahlen beantwortet (also X Retweets, Views etc.), legt seine KPIs fest.
Damit diese auch alle realistisch sind, solltet ihr unbedingt mittels Social Media Monitoring vorab einen Blick auf eure Kennzahlen werfen, um diese professionell zu planen.

Phase 2: Die Durchführung

Auch während einer Kampagne unterstützt euch Social Media Monitoring und hilft euch, immer wieder zu überprüfen, ob ihr mit euren gesetzten KPIs auf einem guten Weg seid. Zu diesem Zeitpunkt habt ihr noch die Möglichkeit, eure Erwartungen (beziehungsweise die eurer Chefs) an die tatsächlichen Zahlen anzupassen, falls ihr diese von Anfang an zu hoch angesetzt habt. Außerdem seht ihr, an welchen Schrauben ihr noch drehen müsst und könnt eure Kampagne dementsprechend anpassen. So vermeidet ihr unschöne Überraschungen zum Abschluss der Kampagne. Außerdem liefert euch ein gutes Monitoring Tool einen Überblick über Echtzeit-Entwicklungen. Ihr habt so eure Kampagne immer im Auge und seid auch top informiert, wenn der Kunde oder euer Chef mal spontan nach den aktuellen Entwicklungen fragt.

Phase 3: Die Evaluation

Ist die heiße Phase erst einmal vorbei, heißt es Luft holen und rekapitulieren. Was lief gut, was lief weniger gut? Habt ihr alle definierten KPIs erreicht? Auf welchen Kanälen lief eure Kampagne besonders gut und wo besteht noch Verbesserungspotential? Social Media Monitoring hilft euch, einen schnellen und vor allem zuverlässigen Überblick über die Erfolge eurer Kampagne innerhalb sozialer Netzwerke und Blogs zu bekommen – und diesen in Reportings festzuhalten.