Die 10 wichtigsten Bestandteile von Social Media Monitoring

Die 10 wichtigsten Bestandteile von Social Media Monitoring

darwinapps
27 Februar 2017

„Es geht nicht darum, die Beiträge zu zählen, die wir finden, sondern die Beiträge zu finden, die zählen.“

Dieses Zitat von @besmo beschreibt sehr gut, worum es beim Social Media Monitoring geht. Dieser Blogpost möchte Ihnen zunächst näher bringen, was für Sie der Mehrwert von Social Media Monitoring ist und warum es für Unternehmen so wichtig ist. Außerdem zeigen wir Ihnen in zehn Schritten, wie Sie Social Media Monitoring umsetzen können.

Warum ist Social Media Monitoring so wichtig?

Social Media Monitoring erlaubt es Ihnen, in die Köpfe Ihrer Kunden zu schauen. Es gibt Ihnen Einblicke, die Ihnen sonst verwehrt bleiben würden. Es lässt Sie Bedürfnisse und latente Wünsche Ihrer Kunden erkennen, bevor diese sie überhaupt formuliert haben. Dabei machen es die großen Mengen an Informationen für uns unheimlich schwer, den Überblick zu behalten und die für uns relevanten Informationen herauszufiltern. Es ist also ein Irrglaube, dass Social Media Monitoring erst wichtig wird, wenn Sie bereits auf allen sozialen Kanälen vertreten sind und über zig Follower verfügen. Im Gegenteil: Genau da kommen sie mit Social Media Monitoring erst hin.

Die Einsatzmöglichkeiten von Social Media Monitoring sind so unterschiedlich wie die Unternehmen, NGOs, Parteien und Vereine, die es nutzen. Ein großer Einsatzbereich ist das Reputationsmanagement. Wer spricht über mein Unternehmen? Was wird gesagt? Wie ist die Tonalität? Wie kommen unsere digitalen Kampagnen an und wie hoch ist die Reichweite? Dies sind nur einige Fragen, die Sie mithilfe eines Medienmonitorings beantworten können. Auch im klassischen Marketing hilft Ihnen das Monitoring die Wirksamkeit Ihrer Kampagnen auszuwerten sowie wichtige Blogs und Influencer für Ihre Arbeit zu identifizieren.

Diese Infografik gibt Ihnen einige Anregungen, wie Ihr Unternehmen Social Media Monitoring zudem nutzen kann:

Infografik Social Media Monitoring

Reputation: Wir im Marketing arbeiten lang daran, die Reputation des Unternehmens aufzubauen, das Unternehmen bekannt zu machen/ Bekanntheit zu steigern. Wenn sich irgendetwas entwickelt, und das muss noch nicht mal intern sein, dass die Reputation bedrohen kann, müssen wir das rechtzeitig wissen um entsprechend zu agieren. Markt und Mitbewerber beobachten, um für die Strategie und alle Abteilungen auf dem neusten Stand zu sein.

Überzeugt? Dann zeigen wir Ihnen jetzt in zehn Schritten, wie Sie Social Media Monitoring in Ihrem Unternehmen aufbauen und implementieren können

1. Was wollen Sie beobachten und warum?

Im ersten Schritt sollten Sie sich überlegen, ob Sie Ihre Marke, Ihre Produkte oder ein bestimmtes Thema ausschließlich ad hoc beobachten wollen oder kontinuierlich. Um einen ersten Einblick zu bekommen, wo Sie zurzeit stehen, ist eine Momentaufnahme sicherlich hilfreich. Um aber detaillierte Analysen vornehmen zu können, bietet sich jedoch immer das Monitoring Ihrer Aktivititäten über den Zeitverlauf an.

2. Ziele definieren

Im nächsten Schritt sollten Sie für sich definieren, was Sie durch Social Media Monitoring erreichen möchten. Wenn Sie noch keine eigene Social Media Strategie haben, könnte es ein Ziel sein zu prüfen, wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist und was über sie gesprochen wird. Wenn Sie jedoch bereits in den Social Media aktiv sind und eine eigene Social Media Strategie haben, ist Social Media Monitoring für Sie unerlässlich. Bevor Sie starten, sollten Sie eine Nullmessung durchführen, um zunächst den medialen Status Quo rund um Ihr Unternehmen zu definieren. So wissen Sie direkt, wo Sie mit Ihrer Social Media Strategie ansetzen müssen.

3. Morgenberichte und Email-Alerts

Morgenberichte und Email-Alerts helfen Ihnen den Überblick zu behalten, auch wenn Sie mal gerade nicht vor dem Computer sitzen. Lesen Sie bequem von unterwegs was über Sie geschrieben wurde und werden Sie direkt informiert, wenn etwa eine wichtige Kundenanfrage kommt, auf die Sie unmittelbar reagieren sollten.

4. Ergebnisse prüfen und optimieren

Nachdem Sie eingangs in Ihrem Social Media Monitoring Tool verschiedene Suchmuster aufgebaut haben, auf denen Ihre Morgenberichte und Email-Alerts basieren, können Sie sich keineswegs zurücklehnen. Vielmehr sollten Sie in regelmäßigen Abständen prüfen, ob die Suchmuster noch aktuell sind oder eventuell neue Produkte, Wettbewerber, Trends oder Marktentwicklungen in die Suche aufgenommen werden sollten.

5. Influencer identifizieren

Haben Sie schon einmal drüber nachgedacht, ob die Zusammenarbeit mit Influencern Ihre Social Media Strategie auf das nächste Level bringen könnte? Bevor Sie starten, sollten Sie allerdings genau festlegen, wer diese Influencer sind und wie sie Ihnen behilflich sein können.

6. Themenmonitoring

Dieser Schritt ist besonders spannend, wenn Sie bereits in den Social Media aktiv sind und hier bestimmte Themen für Sie relevant sind, die Sie zum Beispiel durch Ihre Content Marketing besonders pushen wollen. Außerdem können Sie durch ein Themenmonitoring evaluieren, ob die Themen Ihrer Marketingkampagnen auch die Themen sind, die Ihre Zielgruppe interessiert und über die sie sprechen. Oder wird vielleicht in Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen über etwas ganz anderes gesprochen und Sie sollten Ihre Kampagne entsprechend anpassen?

7. Personalisierte Dashboards und KPIs

Kennzahlen, Erfolgsmessung und Reportings sind DER Weg, wie Sie den Erfolg und die Wichtigkeit Ihrer PR- und Marketingarbeit messen und belegen können. Außerdem können Sie doch zu jeder Zeit überprüfen, ob Sie mit Ihren Kampagnen oder Ihrer Strategie noch auf dem richtigen Weg sind oder gegebenfalls Anpassungen vornehmen.

8. Benchmarking

Unerlässlich auf Ihrem Weg zum neuen Star am Social Media Marketing Himmel ist auch der kontinuierliche Vergleich mit Wettbewerbern. Was macht Ihr größter Wettbewerber in den Social Media? Vielleicht waren Sie bis eben noch der Meinung, Ihre Kampagne läuft super, aber dann sehen Sie, dass Ihr Mitbewerber eine doppelt so große Community mit doppelt so viel Engagement hat? In Relation zu Ihren Wettbewerbern stehen Sie dann plötzlich doch nicht mehr so gut da. Aber nicht nur zum Vergleich, sondern auch für Inspirationen kann der Blick auf die Wettbewerber nie schaden. Und das soll nicht heißen, dass Sie Ideen klauen oder kopieren sollen. Aber es ist eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über den Markt und die Zielgruppe zu verschaffen.

9. Erfolgsmessung

Wenn Sie soweit gekommen sind und acht Schritte umgesetzt oder zumindest in Erwägung gezogen haben, sollten Sie nicht kurz vorm Ziel aufgeben. Nutzen Sie die vorher festgelegten KPIs, um den Erfolg Ihrer Kampagnen und damit Ihrer Arbeit zu belegen und auf der Führungsebene zu berichten.

10. Optimierung und Anpassung der Strategie

Haben Sie Ihre Ergebnisse ausgewertet, sollten Sie sich keinesfalls auf dem Erfolg ausruhen, sondern die Ergebnisse kritisch betrachten und mögliches Optimierungspotenzial identifizieren. Vielleicht können Sie im nächsten Schritt auch andere Abteilungen für Ihre Arbeit begeistern? Wussten Sie schon, dass Mitarbeiter zum Beispiel die idealen Markenbotschafter sind, wenn Sie zum Beispiel Ihre Inhalte über die eigenen Social Media Kanäle posten?